Osterath wird barrierefrei: Bürger gestalten die Zukunft des Neusser Stadtteils mit
Osterath wird barrierefrei: Bürger gestalten die Zukunft des Neusser Stadtteils mit
Der Neusser Stadtteil Osterath durchläuft eine umfassende Umgestaltung, um barrierefreier und optisch ansprechender zu werden. Zwei zentrale Vorhaben – die Maßnahmen A1 und a2 – treiben die Veränderungen voran, wobei die Bürgerbeteiligung eine zentrale Rolle spielt. Anwohnerinnen und Anwohner haben die Möglichkeit, ihre Meinung in einer öffentlichen Versammlung am 3. Dezember 2023 einzubringen.
Das Integrierte Handlungskonzept Osterath (IHKO) entstand in einem breiten Beteiligungsprozess zwischen 2020 und 2021. Die Finanzierung erfolgt aus verschiedenen Quellen, darunter das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, das Städtebauförderprogramm sowie das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen.
Maßnahme A1 konzentriert sich auf die vollständige Barrierefreiheit des Ortskerns, insbesondere am Ernst-Nüsse-Platz und in der Fußgängerzone entlang der Hochstraße. Geplant sind unter anderem taktile Leitsysteme für Sehbehinderte, abgesenkte Bordsteine, verbreiterte Übergänge mit flachem Gefälle, kontrastreiche Markierungen, barrierefreie Sitzgelegenheiten sowie Rampen mit Handläufen. Einige dieser Elemente werden bereits umgesetzt, wie aus den Stadtplanungsunterlagen für 2023 bis 2025 hervorgeht. Ziel ist es, den historischen Charakter des Viertels zu bewahren und gleichzeitig ein stärkeres lokales Identitätsgefühl zu schaffen.
Parallel dazu soll a2 die Zugänge zum Ortskern neu gestalten, um sie auffälliger und einladender zu machen. Anna Hardenberg, Leiterin des Amts für Grünflächen der Stadt, betont die Notwendigkeit eines einheitlichen Gestaltungsansatzes zwischen den Eingangsbereichen und dem Zentrum. Erste Entwürfe für beide Projekte wurden im September dem Ausschuss für Umwelt, Klima und Bau vorgestellt.
Um weiteres Feedback einzuholen, veranstaltet die Stadtverwaltung am 3. Dezember um 17:00 Uhr in der Aula der Realschule Neuss-Osterath eine öffentliche Diskussionsrunde. Alle Interessierten sind eingeladen, die Pläne zu begutachten und eigene Ideen beizusteuern.
Die anstehende Veranstaltung bietet den Bürgerinnen und Bürgern die direkte Möglichkeit, die Zukunft der öffentlichen Räume in Osterath mitzugestalten. Beide Projekte zielen darauf ab, die Barrierefreiheit, Ästhetik und Gemeinschaftsbindung im Stadtteil zu stärken. Die Umsetzung wird auf Basis der finalisierten Pläne und der eingegangenen Anregungen fortgeführt.
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