Miss Germany 2026: Warum zwei Finalistinnen als "nicht deutsch genug" kritisiert werden
"Wir atmen auch durch die Nase" - "Miss Germany" mit Kopftuch - Miss Germany 2026: Warum zwei Finalistinnen als "nicht deutsch genug" kritisiert werden
Deutschland krönt am Wochenende seine nächste Miss Germany – mit neun Finalistinnen, die um den Titel kämpfen. Doch der diesjährige Wettbewerb setzt nicht auf klassische Schönheitsideale, sondern feiert Frauen mit Führungsqualitäten, wissenschaftlicher Expertise und unternehmerischem Erfolg. Dennoch sehen sich zwei Teilnehmerinnen mit Kritik konfrontiert, weil sie von manchen Beobachtern nicht als "deutsch genug" wahrgenommen werden.
Die Ausgabe 2026 markiert einen deutlichen Bruch mit dem traditionellen Format von Schönheitswettbewerben. Die Veranstalter suchen gezielt nach Kandidatinnen, die künftig in DAX-Vorständen sitzen oder als Gründerinnen durchstarten könnten. Unter den neun Finalistinnen haben mindestens sechs einen Hintergrund in Wissenschaft, Technologie oder Wirtschaftsführung. Dazu gehören Amelie Reigl, eine Biologin, die an der Entwicklung von künstlicher menschlicher Haut forscht, und Paula Daub, Vertriebsleiterin bei einem Beauty-Tech-Startup. Anne Bäumler, eine weitere Finalistin, führt ein Team von über 800 Mitarbeitenden bei der Drogeriekette dm.
Auch Abina Ntim, Gründerin der Marke JONA Curly Hair Care, hat es in die Endrunde geschafft. Die meistdiskutierten Finalistinnen sind jedoch Büsra Sayed und Amina Ben Bouzid, die beide ein Kopftuch tragen. Sayed, Unternehmerin im Bereich modischer Kleidung für muslimische Frauen, tritt in der Kategorie "Female Founder" an, während Ben Bouzid, die Frauenmarken fördert, im Bereich "Female Leader" vertreten ist. Beide haben offen über die Anfeindungen gesprochen, mit denen sie seit ihrer Nominierung konfrontiert sind.
Die Kritik kreist vor allem um ihre angeblich mangelnde "Deutschheit". Sayed konterte mit der Frage, ob Deutschsein vom Hairstil abhänge – und spielte scherzhaft auf Klischees über deutsche Lüftungssysteme an. Ben Bouzid bezeichnete ihre Teilnahme als Ehre und Chance, Mädchen, die sich in ihr wiedererkennen, den Weg zu ebnen. Beide Frauen haben bereits vor dem Wettbewerb Alltagsrassismus erlebt, doch die negative Aufmerksamkeit hat seit ihrer Auswahl noch zugenommen.
Die aktuelle Titelträgerin, Dr. Valentina Busik, eine Ärztin, die KI nutzt, um das Gesundheitswesen zu digitalisieren, steht exemplarisch für die neue Ausrichtung des Wettbewerbs. Die Finalistinnen wurden aus über 2.600 Bewerberinnen ausgewählt, mit Hintergründen von der Biologie bis zur Pressearbeit beim Militär.
Die Siegerin wird beim Finale am Wochenende bekannt gegeben – im Mittelpunkt stehen dabei berufliche Erfolge statt klassischer Schönheitsvorstellungen. Die Neuausrichtung des Wettbewerbs spiegelt einen größeren gesellschaftlichen Wandel wider: die Frage, wie Repräsentation in Deutschland heute aussehen soll. Für Sayed und Ben Bouzid hat der Wettbewerb bereits jetzt wichtige Debatten über Identität und Zugehörigkeit angestoßen.
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