Asahi Kasei übernimmt Aicuris für 780 Millionen Euro – Durchbruch bei antiviralen Therapien
Asahi Kasei übernimmt Aicuris für 780 Millionen Euro – Durchbruch bei antiviralen Therapien
Aicuris Anti-infective Cures AG wird für 780 Millionen Euro von Asahi Kasei übernommen
Der japanische Konzern Asahi Kasei übernimmt das deutsche Biotech-Unternehmen Aicuris Anti-infective Cures AG für rund 780 Millionen Euro (etwa 920 Millionen US-Dollar) und sichert sich damit die vollständige Kontrolle über den Spezialisten für antivirale Therapien. Beide Seiten bewerten den Deal als wichtigen Schritt zur Entwicklung fortschrittlicher Behandlungen schwerer viraler Infektionen.
Ziel der Übernahme ist es, die Entwicklung der Wirkstoffpipeline von Aicuris zu beschleunigen, die sich auf Infektionen bei immungeschwächten Patienten konzentriert. Zu den wichtigsten Projekten zählen Pritelivir, ein Wirkstoffkandidat in der späten klinischen Erprobung gegen therapieresistente Herpes-simplex-Viren, sowie AIC468, ein potenzielles Medikament zur Verhinderung von BK-Virus-Reaktivierungen bei Nierentransplantationspatienten.
Aicuris hat sich einen Namen als Entwickler antiviraler Therapien in Bereichen mit hohem ungedecktem medizinischem Bedarf gemacht. Der Hauptkandidat Pritelivir erreichte kürzlich das primäre Ziel einer globalen Phase-3-Studie bei immungeschwächten Patienten mit behandlungsresistentem Herpes-simplex-Virus. AIC468, das zur Verhinderung von BK-Virus-Reaktivierungen nach Nierentransplantationen entwickelt wurde, stand Anfang 2021 kurz vor dem Eintritt in Phase-2-Tests. Seitdem wurden jedoch keine weiteren klinischen Studien zu BK-Virus-Medikamenten öffentlich registriert, sodass die Entwicklung von AIC468 vorerst auf präklinischen oder Phase-1-Stufen stehengeblieben ist.
Durch die Übernahme von Asahi Kasei sollen neue Ressourcen in die Programme von Aicuris fließen. Larry Edwards, CEO von Aicuris, betonte, der Deal werde die Forschung beschleunigen, die Vorbereitungen für den US-Marktstart vorantreiben und den weltweiten Patientenzugang ausweiten. Ken Shinomiya, Leiter des Gesundheitsbereichs bei Asahi Kasei, bezeichnete die Übernahme als strategisch passend, da sie die Wertschöpfungskette des Unternehmens in prioritären Therapiebereichen stärke.
Auch Christian Foerster, Geschäftsführer bei ATHOS (dem Gründungsinvestor von Aicuris), begrüßte den Schritt. Er hob das Potenzial der Partnerschaft hervor, dringend benötigte Behandlungen für Patienten ohne wirksame Alternativen bereitzustellen. Ein besonderer Fokus liegt auf Therapien gegen schwere virale Infektionen – ein Schwerpunktbereich für die Gesundheitsdivision von Asahi Kasei.
Mit dem 780-Millionen-Euro-Deal baut Asahi Kasei sein Portfolio an antiviralen Behandlungen deutlich aus. Die Pipeline von Aicuris, darunter der Phase-3-Kandidat Pritelivir und der Phase-2-Wirkstoff AIC468, wird nun unter neuer Führung vorangetrieben. Die Übernahme soll die Forschungsmöglichkeiten erweitern und den Zugang zu Therapien für besonders gefährdete Patientengruppen verbessern.
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