08 May 2026, 18:10

THEAS-Theater bekommt neue Leitung nach Jahren des Erfolgs unter Claudia Timpner

Cover eines aufgeschlagenen Buches mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" mit einer Textseite und einem Logo.

THEAS-Theater bekommt neue Leitung nach Jahren des Erfolgs unter Claudia Timpner

Das THEAS-Theater gibt Wechsel an der Spitze nach Jahren des Wachstums unter Claudia Timpner bekannt. Kornelia Eng-Huniar, langjähriges Ensemblemitglied, übernimmt als neue Leitung die Geschicke des Hauses. Der Übergang markiert den Beginn eines neuen Kapitels, ohne dabei die starken sozialen und künstlerischen Verpflichtungen des Theaters aufzugeben.

Claudia Timpner stand viele Jahre an der Spitze des THEAS und baute dessen Bedeutung und Einfluss in der Stadt kontinuierlich aus. Unter ihrer Führung wuchs das Theater in Umfang, Renommee und kultureller Strahlkraft. Mittlerweile umfasst jede Spielzeit 60 bis 70 Aufführungen, die jährlich rund 3.500 Zuschauer anziehen. Auch die angegliederte Schauspielschule floriert mit 20 Kursen und etwa 300 Teilnehmenden aller Altersgruppen.

Timpner zieht sich zwar aus der Leitungsfunktion zurück, bleibt dem Theater aber als Schauspielerin erhalten. Ihre Nachfolgerin, Kornelia Eng-Huniar, bringt 15 Jahre Erfahrung am THEAS mit – unter anderem unterstützte sie Timpner in administrativen Aufgaben. Die ausgebildete Opernsängerin (Sopran) trat zudem in Konzerten und Gastspielen in ganz Europa auf.

Ihr Debüt als Direktorin wird die Neuinszenierung von Bitte (Nicht) Einsteigen sein, eine Produktion, die speziell für sehbehinderte Zuschauer adaptiert wurde. Das THEAS bleibt seinem inklusiven Ansatz treu und wird sein Programm für Kinder und Jugendliche weiter ausbauen. Die soziale Ausrichtung des Theaters bleibt auch künftig zentraler Bestandteil der Planung.

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Der Führungswechsel sichert Kontinuität und bringt zugleich frische künstlerische Impulse. Eng-Huniars erste Produktion unterstreicht das anhaltende Engagement des THEAS für Barrierefreiheit und Innovation. Mit einer soliden Basis und wachsendem Publikum ist das Theater gut aufgestellt, um seine etablierte Rolle im kulturellen Leben der Stadt weiter auszubauen.

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