Kai Woitek revolutioniert den Mönchengladbacher Bürgerdienst mit Digitalisierungsoffensive
Mara VogtKai Woitek revolutioniert den Mönchengladbacher Bürgerdienst mit Digitalisierungsoffensive
Kai Woitek hat die Leitung des Bürgerdienstes der Stadt Mönchengladbach übernommen. Der 43-Jährige hat seit seiner Ernennung im November 2023 bereits acht digitale Modernisierungsprojekte auf den Weg gebracht. Seine Arbeit baut auf jahrelanger Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung und bei technologischen Aufrüstungen in der Stadt auf.
Woitek begann seine Karriere 2002 als Bankkaufmann, bevor er 2005 in den öffentlichen Dienst wechselte. Seine Vorbereitungsausbildung absolvierte er bei der Bezirksregierung Köln und trat 2008 in das Polizeipäsidium Mönchengladbach ein. Dort leitete er bis 2018 das Projektbüro für den Neubau des Polizeihauptquartiers.
Von 2018 bis 2023 arbeitete er in der Stadtverwaltung, wo er ein elektronisches Aktenmanagementsystem einführte und weitere Digitalisierungsvorhaben vorantrieb. Vor seiner aktuellen Position stand er zudem der Zentralen Dienstleistungsdirektion im Polizeipäsidium vor.
Seit Woitek Hardy Drews – der nach über 45 Jahren im Dienst in den Ruhestand ging – ablöste, setzt er auf digitale Verbesserungen. Unter seiner Führung hat die Behörde eine Bürger-App eingeführt, alle Anträge online verfügbar gemacht und einen KI-gestützten Chatbot für öffentliche Anfragen implementiert. Zu seinen Zuständigkeitsbereichen gehören nun das Standesamt, die Wahlservices, Bezirksangelegenheiten sowie Einwanderungs- und Meldewesen.
Woiteks Amtsantritt markiert einen Wandel hin zu schnelleren digitalen Dienstleistungen in Mönchengladbach. Die neuen Systeme sollen Prozesse für Bürgerinnen, Bürger und Mitarbeiter effizienter gestalten. Seine bisherigen Erfahrungen in Verwaltung und Technologie deuten darauf hin, dass weitere Veränderungen folgen könnten.






