04 April 2026, 08:10

Gütersloh reformiert Stadtverwaltung: Neue Strukturen ab 2025

Alte Stadtkarte mit detaillierten Gebäudelayouts und handschriftlichen Textanmerkungen.

Gütersloh reformiert Stadtverwaltung: Neue Strukturen ab 2025

Der Stadtrat von Gütersloh hat eine umfassende Umstrukturierung der Stadtverwaltung beschlossen. Die am 14. November 2024 beschlossenen Änderungen sehen eine Neuverteilung der Zuständigkeiten, die Schaffung neuer Einheiten und die Umbenennung bestehender Ausschüsse vor. Ziel sei es, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und die Rollenverteilung innerhalb der Kommunalverwaltung klarer zu gestalten, so offizielle Stellen.

Die bedeutendste Veränderung betrifft das Kulturdezernat, Kultur Räume Gütersloh sowie das NRW-Kultursekretariat. Diese Einrichtungen werden künftig direkt dem Oberbürgermeister Matthias Trepper unterstellt. Bisher arbeitete Kultur Räume Gütersloh zwar mit Organisationen wie der Bürgerstiftung Gütersloh an Projekten – etwa bei der Umsetzung öffentlicher Kunstinstallationen –, doch die Aufsicht war weniger deutlich geregelt.

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Zum 1. Mai 2025 wird das Ressort "Kultur und Weiterbildung" des stellvertretenden Bürgermeisters Andreas Kimpel aufgelöst. Die Volkshochschule und die Stadtbibliothek wechseln in den neu benannten Fachbereich "Bildung, Soziales und Sport" unter der Leitung von Henning Matthes.

Ab dem 1. Dezember 2025 nimmt eine neue Stabsstelle für Arbeitssicherheit und Gesundheitsprävention ihre Arbeit auf, die ebenfalls direkt dem Oberbürgermeister unterstellt sein wird. Gleichzeitig wird aus dem bisherigen Integrationsrat der Ausschuss für Chancengleichheit und Integration.

Der Rat hat zudem neue stellvertretende Bürgermeister gewählt: Markus Kottmann (CDU) als ersten und Wiebke Heine (SPD) als zweiten Stellvertreter. Parallel dazu werden die Geschäftsordnung des Rates für die neue Wahlperiode überarbeitet.

Die Umstrukturierung erfolgt schrittweise – erste Änderungen treten im Mai 2025 in Kraft, weitere folgen im Dezember. Die Stadt erwartet dadurch klarere Verantwortungsbereiche und effizientere Prozesse. Die überarbeitete Geschäftsordnung soll die Arbeit des Rates in der kommenden Amtszeit leiten.

Quelle