Fusion im Bergisch Gladbacher Fußball schafft neue Perspektiven für Frauen- und Mädchenmannschaften
Elisa GudeFusion im Bergisch Gladbacher Fußball schafft neue Perspektiven für Frauen- und Mädchenmannschaften
Zwei große Fußballvereine in Bergisch Gladbach haben für eine Fusion gestimmt und bündeln damit ihre Kräfte im Männer- und Frauenfußball. Der Beschluss, der auf den Mitgliederversammlungen am 23. März 2026 gefasst wurde, tritt am 1. Juli 2026 in Kraft. Ziel des Zusammenschlusses ist es, den Frauen- und Mädchenfußball in der Region nachhaltig zu stärken.
Durch die Fusion wird der 1. FFC Bergisch Gladbach unter das Dach von SV Bergisch Gladbach 09 gestellt. Ab der Saison 2026/27 werden alle Frauen- und Mädchenmannschaften als Teil des vereinten Vereins antreten. Dazu gehören sechs Teams: die erste Frauenmannschaft, die U11-, U13-, U15- und U17-Juniorinnen sowie die Löwenkids.
SV-09-Präsident Lutz Urbach bezeichnete die Integration als langjähriges Anliegen und betonte das Engagement des Vereins, die Tradition des Frauenfußballs wiederzubeleben. Die Fusion knüpft zudem an die Geschichte der SSG 09 Bergisch Gladbach an, die einst mit neun nationalen Titeln den deutschen Frauenfußball dominierte.
Thomas Lövenich, Vertreter des FFC-Vorstands, erklärte, der Zusammenschluss werde dem Frauenverein helfen, die nächsten Entwicklungsschritte zu gehen. Beide Seiten sehen in der Vereinigung eine Chance, eine stärkere und nachhaltigere Zukunft für den Fußball in Bergisch Gladbach aufzubauen.
Ab dem 1. Juli 2026 wird der Frauen- und Mädchenfußball vollständig unter dem Dach von SV Bergisch Gladbach 09 organisiert. Der Verein stellt dann sechs Mannschaften in verschiedenen Altersklassen und erweitert damit seine sportliche Struktur. Die Fusion markiert ein neues Kapitel für den Fußball in der Region, in dem Ressourcen gebündelt werden, um langfristiges Wachstum zu fördern.






