05 June 2026, 11:36

Zehn Jahre Haft für Totschlag nach tödlicher Messerattacke auf Ex-Freundin

Freundin nach Beziehungskrise erstochen: Zehn Jahre Haft

Freundin nach Beziehungskrise erstochen: Zehn Jahre Haft - Zehn Jahre Haft für Totschlag nach tödlicher Messerattacke auf Ex-Freundin

Ein 33-jähriger Mann ist wegen Totschlags an seiner Freundin zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Dortmund fällte das Urteil nach einem Prozess über eine tödliche Messerattacke im Januar 2025. Das Urteil ist jedoch noch nicht rechtskräftig und kann noch angefochten werden.

Der Angeklagte gestand, seine Freundin getötet zu haben, als diese die Beziehung beenden wollte. Den Ermittlungen zufolge hatte die Frau eine Beziehung zu einem Kollegen begonnen, was ihn zutiefst verletzte. Zudem hatte der Mann wenige Wochen vor der Tat seine Arbeit verloren, was er ihr jedoch verschwiegen hatte.

Nach der Messerattacke blieb er drei weitere Tage mit der Leiche der Frau in der Wohnung. Seine Festnahme in Bremerhaven nahm eine dramatische Wendung, als er sich mit einer Gaswaffe in die Stirn schoss. Später stellten die Behörden fest, dass er seit Jahren unter psychischen Problemen litt.

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Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst wegen Mordes angeklagt und niedrige Beweggründe geltend gemacht. Doch das Gericht gab einen rechtlichen Hinweis, woraufhin die Anklage auf Totschlag reduziert wurde. Diese Anpassung spielte eine entscheidende Rolle bei der endgültigen Urteilsfindung.

Das Gericht verurteilte den Mann zu zehn Jahren Haft, doch das Urteil ist noch nicht in Kraft getreten und kann in der Berufung überprüft werden. Der Fall war geprägt von Täuschung, emotionaler Belastung und einer gewaltsamen Auseinandersetzung. Der psychische Zustand des Angeklagten und die Umstände der Tat standen im Mittelpunkt des Verfahrens.

Quelle