Wuppertal tanzt gegen Gewalt: One Billion Rising macht Schule
Wuppertal schließt sich der globalen One Billion Rising-Bewegung an
Diese Woche beteiligte sich Wuppertal an der weltweiten One Billion Rising-Kampagne, um gegen Gewalt an Frauen zu protestieren. Die Veranstaltung in der Stadt fand unter der Woche statt – eine bewusste Entscheidung, um Schulklassen die Teilnahme an den Demonstrationen zu erleichtern.
Bei der Kundgebung tanzten die Teilnehmenden mit roten Tüchern, einem Symbol des Widerstands gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Der Termin war gezielt gewählt worden, damit Schülerinnen und Schüler an der Demonstration teilnehmen und die Botschaft der Kampagne kennenlernen konnten.
Wuppertal verzeichnet einen drastischen Anstieg von Fällen häuslicher Gewalt. Allein im Jahr 2025 wurden fast 1.000 Vorfälle gemeldet, wobei Frauen die überwiegende Mehrheit der Opfer stellen. Das lokale Frauenhaus ist seit Monaten vollständig ausgelastet und kann die Nachfrage kaum noch bewältigen.
Auch in den umliegenden Städten des Bergischen Landes gab es an Valentinstag ähnliche Aktionen. Solingen, Sprockhövel und Wülfrath organisierten eigene Proteste. Wie viele deutsche Kommunen sich jährlich beteiligen, wird nicht zentral erfasst – die Kampagne basiert auf dezentralen Strukturen, mit Hunderten lokalen Initiativen im ganzen Land.
Die Demonstrationen in Wuppertal und der Region machten einmal mehr auf das anhaltende Problem der Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Angesichts überlasteter Schutzunterkünfte und hoher Fallzahlen betonten die Organisatorinnen die Notwendigkeit, das Bewusstsein für das Thema wachzuhalten und die Unterstützung für Betroffene zu stärken.
Wuppertal's One Billion Rising Event: Key Details Revealed
The Wuppertal One Billion Rising protest on 13 February 2026 at 14:00 Uhr was organized by the Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung. Participants danced to the choreography of 'Break the Chain' under the slogan 'Ich wehre mich gegen Gewalt' (I resist violence). The event aligned with the global campaign's central date of 14 February, emphasizing local action within a worldwide movement.






