02 May 2026, 10:11

Verbraucherzentrale startet günstige Energieberatung speziell für WEGs

Großes industrielles Gebäude mit der Aufschrift "First Solar" und zahlreichen Fenstern, umgeben von einem Metallzaun, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras, Schildern, Straßenlaternen und einem Weg unter einem bewölkten Himmel.

Verbraucherzentrale startet günstige Energieberatung speziell für WEGs

Deutschlands größter unabhängiger Energieberatungsdienst startet neues Programm für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs)

Die Verbraucherzentrale bietet mit ihrem Energieberatungsdienst nun maßgeschneiderte Unterstützung für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs) an, um fundierte Entscheidungen bei energetischen Sanierungen zu erleichtern. Mit über 1.000 Beraterinnen und Beratern an 900 Standorten soll die Initiative vor allem kleineren WEGs helfen, komplexe Fragen zu bewältigen.

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Das neue Angebot umfasst ein strukturiertes, mehrstufiges Verfahren: Neben Video- und Präsenzberatungen erhalten die WEGs einen detaillierten schriftlichen Bericht sowie Nachbesprechungen. Pro Beratung können bis zu zwei Schwerpunkte behandelt werden – etwa Photovoltaik, Solarthermie, Heizungserneuerung oder andere spezifische Anliegen.

Die Kosten für teilnehmende WEGs belaufen sich auf nur 80 Euro, da das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie bis zu 1.000 Euro der Beratungsgebühr übernimmt. Diese Förderung macht das Angebot besonders für kleine und mittlere Gemeinschaften zugänglich.

Allein 2024 nutzten über 230.000 Haushalte die allgemeine Energieberatung der Verbraucherzentrale. Themen wie Energiesparen, Dämmung, moderne Heizlösungen und erneuerbare Energien standen dabei im Fokus. Das neue WEG-spezifische Programm knüpft daran an und bietet neutrale, unabhängige Orientierungshilfe.

Interessierte WEGs können sich direkt über die Website der Energieberatung der Verbraucherzentrale anmelden. Ziel ist es, klare Handlungsempfehlungen für energetische Modernisierungen zu geben und Unsicherheiten bei Eigentümern abzubauen.

Das maßgeschneiderte Beratungsprogramm steht bundesweit allen WEGs offen. Durch die Kostenobergrenze von 80 Euro und staatliche Förderung entfallen finanzielle Hürden für Fachberatung. Erwartet wird, dass so mehr Gemeinschaften Energiesparmaßnahmen in ihren Immobilien umsetzen.

Quelle