Stammzellspende: Junge Menschen zeigen wachsende Solidarität und Engagement
Elisa GudeStammzellspende: Junge Menschen zeigen wachsende Solidarität und Engagement
Solidarität bleibt ein zentraler Wert unter jungen Menschen – das betont Vanessa Nisanat Knauer. Seit Jahren arbeitet sie im Gesundheitswesen und in der Spenderregistrierung und beobachtet ein wachsendes Engagement bei der Stammzellspende. Die DKMS zählt mittlerweile über 12 Millionen registrierte potenzielle Spender weltweit.
Vanessa Nisanat Knauer begann ihre Karriere im Fundraising für Ärzte ohne Grenzen, wo sie drei Jahre tätig war. Anschließend wechselte sie zur DKMS, wo sie seit vier Jahren als studentische Hilfskraft in der Unternehmenskommunikation arbeitet. Aktuell studiert sie Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität zu Köln.
Der Prozess der Stammzellspende hat sich im Laufe der Zeit vereinfacht. Mittlerweile erfolgen rund 90 Prozent der Spenden durch die Entnahme von peripheren Blutstammzellen. Auch das Bewusstsein für ethnische und genetische Vielfalt in Spenderdatenbanken hat zugenommen – aus medizinischer wie sozialer Sicht ein zentrales Anliegen.
Die DKMS hat die Registrierung erleichtert, indem sie Interessierten die Online-Anmeldung ermöglicht. Diese Änderung hat mehr Menschen dazu bewegt, sich in den Spenderpool aufzunehmen. Knauer blickt optimistisch in die Zukunft ihres Bereichs: Die Bereitschaft junger Menschen, sich als Spender zu registrieren, stärkt das System. Der Fokus auf genetische Vielfalt erhöht weiterhin die Chancen, für Patientinnen und Patienten passende Spender zu finden.






