Solaranlagen im Blackout: Wie bleibt der Strom auch bei Netzausfall fließen?
Jenny KühnertSolaranlagen im Blackout: Wie bleibt der Strom auch bei Netzausfall fließen?
Bürger-Solar-Beratung Lünen (BSB) veranstaltet Energierundtisch: Wie verhalten sich Solaranlagen bei großflächigen Stromausfällen?
Die Bürger-Solar-Beratung (BSB) Lünen lädt zu einem Energierundtisch ein, bei dem es um das Verhalten von Photovoltaikanlagen während längerer Stromausfälle geht. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 27. November, von 18 bis 20 Uhr im Mitmach.Raum in der Marktstraße 2a statt.
Die meisten herkömmlichen Solaranlagen schalten sich automatisch ab, sobald das öffentliche Stromnetz ausfällt. Diese Sicherheitsfunktion verhindert zwar Unfälle, lässt Haushalte aber selbst bei Sonnenschein ohne Strom. Matthias Lorenz aus Dortmund erläutert in seinem Vortrag die technischen Gründe für diese Abschaltung und erklärt, unter welchen Bedingungen Solarmodule auch bei Netzausfällen weiterlaufen können.
Darüber hinaus stellt Lorenz mögliche Nachrüstlösungen und Batteriespeicher vor, die Notstrom oder Backup-Strom bereitstellen könnten. Solche Systeme würden Haushalten helfen, auch bei einem Blackout mit Strom versorgt zu bleiben. Im Anschluss an den Vortrag stehen er und Mitglieder der BSB für individuelle Fragen und Fachberatung zur Verfügung.
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, der Eintritt ist frei, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Konkrete Zahlen dazu, wie viele Haushalte in Lünen bereits über Solaranlagen mit Batteriespeichern für Blackout-Szenarien verfügen, werden jedoch nicht präsentiert.
Ziel der Runde ist es, aufzuzeigen, wie Solarstrom auch bei Netzausfällen nutzbar bleibt. Die Teilnehmer erfahren mehr über technische Anpassungen und Speichermöglichkeiten, um die eigene Versorgungssicherheit zu erhöhen. Die Diskussionen sollen Bürgern helfen, fundierte Entscheidungen für ihre private Solarstromnutzung zu treffen.






