Rheinlandhalle startet mit neuem Eis und großen Ausbauplänen in die Saison
Juan AdlerRheinlandhalle startet mit neuem Eis und großen Ausbauplänen in die Saison
Die Rheinlandhalle hat ihre saisonalen Vorbereitungen abgeschlossen und empfängt nun wieder Besucher. Ein eingespieltes Team von rund 15 Mitarbeitenden sorgt dafür, dass alles reibungslos läuft – von der Eispflege bis zu öffentlichen Veranstaltungen. Die Einrichtung pflegt dabei ihre lange Tradition als Treffpunkt für die Gemeinschaft und plant gleichzeitig moderne Erweiterungen.
Die Vorbereitung der Eisfläche dauert etwa drei Wochen akribischer Arbeit. Ist das Eis einmal fertig, bedarf es ständiger Aufmerksamkeit, um es in bestem Zustand zu halten. Aktuell nutzt eine Schulklasse die Bahn, später folgen lokale Eissportvereine.
Die Halle ist sonntags von 14 bis 16 Uhr für die Öffentlichkeit geöffnet – mit Ausnahme von Allerheiligen, dem 23. November. Während der Herbstferien gibt es zusätzliche öffentliche Eiszeiten. Der Eintritt kostet 4 Euro pro Person, Schlittschuhverleih schlägt mit weiteren 3 Euro zu Buche.
Hinter den Kulissen ist das Team der Rheinlandhalle für seinen Einfallsreichtum und seine Lösungsorientierung bekannt. Reiner Mevissen, der dienstälteste Mitarbeiter, begann seine Laufbahn als Bäcker, bevor er 1990 zur Stadtverwaltung stieß. Seine Erfahrung spiegelt die vielfältigen Kompetenzen der Belegschaft wider.
Gleichzeitig läuft ein großes Ausbauprojekt: Neben der bestehenden Halle entsteht eine moderne Doppel-Eisbahn mit zwölf Umkleidekabinen sowie eine Dreifach-Sporthalle. Die neue Anlage soll 2027 eröffnet werden und noch mehr Platz für Sport und öffentliche Aktivitäten bieten.
Die Rheinlandhalle meistert den Spagat zwischen täglichem Betrieb und langfristigem Wachstum. Das öffentliche Eislaufen bleibt ein zentrales Angebot, während der Bau der neuen Bahn voranschreitet. Nach der Fertigstellung werden die erweiterten Einrichtungen sowohl Freizeitsportlern als auch Wettkampfsportlern mehr Möglichkeiten bieten.






