Parfümerie Pieper meldet überraschend Insolvenz an – 1.000 Jobs in Gefahr
Jenny KühnertParfümerie Pieper meldet überraschend Insolvenz an – 1.000 Jobs in Gefahr
Die bekannte Parfümeriekette Pieper mit Sitz in Herne hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen betreibt bundesweit über 140 Filialen und beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter. Trotz der finanziellen Schwierigkeiten läuft der Geschäftsbetrieb vorerst wie gewohnt weiter.
Der Insolvenzantrag erfolgt nach einem Umsatz von 113,7 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2021/22. Der Großteil der Filialen befindet sich im Ruhrgebiet, etwa 20 bis 25 Standorte erstrecken sich jedoch auch auf andere Bundesländer wie Niedersachsen und Hessen. Eine aktualisierte Filialzahl für das Jahr 2026 steht noch aus.
Dank des deutschen Insolvenzgelds sind die Löhne und Gehälter der Beschäftigten vorerst für die nächsten drei Monate gesichert. Dennoch bleibt die langfristige Zukunft des Unternehmens ungewiss. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens könnten Stellenabbau oder Filialschließungen folgen.
Die Insolvenz von Pieper wirft Fragen zur Stabilität der Belegschaft und des Filialnetzes auf. Die nächsten Schritte des Unternehmens werden zeigen, ob eine Restrukturierung möglich ist oder weitere Einschnitte notwendig werden. Für Mitarbeiter und Kunden ändert sich vorerst nichts – der Betrieb läuft ohne unmittelbare Unterbrechung weiter.






