26 June 2026, 20:06

NRWs Bildungsministerin will Handys an Grundschulen komplett verbieten

NRW Bildungsminister: Handys in der Schule teilweise erlaubt

NRWs Bildungsministerin will Handys an Grundschulen komplett verbieten

NRWs Bildungsministerin Dorothee Feller hat ihre Position zum Umgang mit Handys in Schulen dargelegt. Ihres Erachtens handelt es sich dabei nicht nur um ein schulisches, sondern um ein gesamtgesellschaftliches Thema. Ihre Vorschläge sehen unterschiedliche Regelungen für Grundschulen und weiterführende Schulen vor.

Für Grundschulen fordert Feller ein vollständiges Verbot von Handys während der Schulzeit. Begründet wird dies mit dem Schutz jüngerer Kinder vor Ablenkung und den Gefahren des Internets.

An weiterführenden Schulen plädiert sie für einen flexibleren Ansatz: Lehrkräfte sollen die Handynutzung im Unterricht steuern und nur dann zulassen, wenn sie einem klaren pädagogischen Zweck dient. Zudem betont die Ministerin die Bedeutung von Medienkompetenz, um Schülerinnen und Schüler für Risiken wie Cyber-Grooming zu sensibilisieren.

Feller sieht übermäßige Handynutzung, Jugendschutz und soziale Medien als gesellschaftliche Herausforderungen, die über schulische Maßnahmen hinausgehen. Sie pocht darauf, dass diese Probleme umfassendere Lösungen erfordern – nicht nur schulinterne Regeln.

Ihre Pläne zielen darauf ab, Praktikabilität und Sicherheit in Einklang zu bringen: Während Grundschulen strikte Verbote durchsetzen sollen, bleibt an weiterführenden Schulen eine kontrollierte Nutzung unter Aufsicht möglich. Medienbildung bleibt dabei ein zentraler Baustein ihrer Strategie, um den größeren Herausforderungen zu begegnen.

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