Neuer Marler Stadtrat startet mit 44 Mitgliedern in fünfjährige Amtszeit
Mara VogtNeuer Marler Stadtrat startet mit 44 Mitgliedern in fünfjährige Amtszeit
Marls neu gewählter Stadtrat tritt am 13. November 2023 seine fünfjährige Amtszeit an. Die konstituierende Sitzung beginnt um 16:00 Uhr im Audimax der Scharoun-Schule und markiert den Startschuss für eine Legislaturperiode mit 44 Mitgliedern aus sieben Parteien. Zu den zentralen Aufgaben gehören die Vereidigung der Ratsmitglieder, die Wahl der stellvertretenden Bürgermeister sowie die Bildung der Fachausschüsse, die in den kommenden Jahren die lokale Politik prägen werden.
Die politische Zusammensetzung des Rates umfasst 15 Sitze für die CDU, je neun Mandate für die SPD und die grüne SUM-Partei – ein Bündnis mit lokaler Verankerung. Bündnis 90/Die Grünen stellen drei Abgeordnete, die Linke und die FDP/Bürger kritisch jeweils zwei, während die neu gegründete BSW mit einem Sitz vertreten ist. Auffällig: Trotz regionaler Schwerpunktthemen der AfD wie Steuererhöhungen und Haushaltsdefizite in Nachbarcommunen zog die Partei nicht in den Marler Rat ein.
Vorbereitet auf die Amtsübernahme hatten 22 neue Ratsmitglieder vorab an einer Einführung in die Kommunalpolitik teilgenommen. In der Sitzung werden zudem rund ein Dutzend ständige Ausschüsse eingerichtet, die sich mit Finanzen, Stadtentwicklung und Kultur befassen. Diese Gremien bereiten in den nächsten Jahren die Beschlüsse für den gesamten Stadtrat vor.
Bürgermeister Thomas Terhorst (CDU) wird während der Sitzung von Johannes Westermann (Bündnis 90/Die Grünen) in sein Amt vereidigt. Terhorst appellierte bereits an alle Fraktionen, "lösungsorientiert und konstruktiv" zusammenzuarbeiten, um die Entwicklung der Stadt voranzutreiben. Die konstituierende Sitzung setzt damit den organisatorischen und politischen Rahmen für die Marler Verwaltung bis 2028.
Mit der ersten Ratssitzung beginnen die Weichenstellungen für die kommenden fünf Jahre. Die Ausschüsse nehmen zeitnah ihre Arbeit auf, während Bürgermeister und Ratsmitglieder mit klaren Prioritäten in ihre Ämter starten. Die parteipolitische Balance und die vielen neuen Gesichter werden maßgeblich beeinflussen, wie sich die Politik in den Bereichen Finanzen, Stadtentwicklung und Kultur gestaltet.






