Münsters Titanick Theater gerettet: Letzte Rettung vor drastischen Kürzungen
Juan AdlerMünsters Titanick Theater gerettet: Letzte Rettung vor drastischen Kürzungen
Münsters Titanick Theater entgeht drastischen Kürzungen dank letzter Rettungsvereinbarung
Das beliebte Freilichttheater Titanick, das sowohl national als auch international einen exzellenten Ruf genießt, hat im letzten Moment eine drastische Kürzung seiner Fördergelder abwenden können. Stattdessen erhält das Ensemble nun zusätzliche finanzielle Unterstützung. Zuvor war geplant gewesen, den Etat um fast die Hälfte zu kürzen.
Ursprünglich sollten die Betriebskostenzuschüsse von 115.000 Euro auf etwa 60.000 Euro sinken. Doch nun haben lokale Verantwortliche zugesagt, die Förderung in den nächsten zwei Jahren um 40.000 Euro aufzustocken. Die Aufstockung ist jedoch an eine Bedingung geknüpft: Das Titanick Theater muss künftig mehr Aufführungen direkt in Münster zeigen.
Politiker hatten bereits zuvor gefordert, dass das Theater sein Engagement vor Ort ausbaut. Zwar erfreut sich die Bühne großer Anerkennung, doch die künftige Finanzierung hängt nun davon ab, diese Auflage zu erfüllen.
Die Einigung sichert dem Titanick Theater vorerst die finanzielle Stabilität. Die zusätzlichen 40.000 Euro, verteilt auf zwei Jahre, verpflichten das Ensemble zu mehr Vorstellungen in Münster. Der Kompromiss spiegelt sowohl die Beliebtheit des Theaters wider als auch den Wunsch der Stadt nach stärkerer lokaler Präsenz.






