Mönchengladbach sagt Weihnachtsmärkten 2026 ab – und setzt auf entspanntes Einkaufen
Mara VogtMönchengladbach sagt Weihnachtsmärkten 2026 ab – und setzt auf entspanntes Einkaufen
Weihnachten in Mönchengladbach wird in diesem Jahr anders ausfallen – ohne Weihnachtsmärkte oder saisonale Veranstaltungen. Stattdessen konzentriert sich die Stadt darauf, reibungslose Dienstleistungen und bequemes Einkaufen für die Bürger zu gewährleisten. Lokale Händler rechnen mit einem leichten Anstieg der Weihnachtsumsätze, während die Behörden verstärkte Sicherheitsvorkehrungen treffen.
Der Einzelhandelsverband Mönchengladbach prognostiziert ein Plus von 1,5 Prozent bei den Weihnachtsumsätzen. Die Verbraucher werden voraussichtlich durchschnittlich 263 Euro für Geschenke ausgeben, wobei Gutscheine ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen. Spielzeug, Bücher, Kosmetik und Pflegeprodukte folgen dicht dahinter, während das Interesse an Elektronik, Uhren und Schmuck nachgelassen hat.
Um den Einkaufsstress zu erleichtern, hat die NEW, der lokale Verkehrsbetreiber, einen Sonderfahrplan für die Weihnachtszeit eingeführt. Zudem gibt es ein 24-Stunden-Ticket für Besucher der Innenstadt. Die Marketing Gesellschaft Mönchengladbach (MGMG) hat unterdessen einen Online-Guide mit regionalen Geschenkideen und festlichen Aktivitäten veröffentlicht – auch wenn für 2026 keine Weihnachtsmärkte oder Familienveranstaltungen geplant sind.
Die Stadt hat Maßnahmen ergriffen, um Störungen in der Feiertagszeit so gering wie möglich zu halten: Die Straßenbauämter setzen neue Bauprojekte aus, und die Stadtwerke (mags) haben bestätigt, dass keine geplanten Stromabschaltungen anstehen. Polizei und Ordnungsbehörden werden ihre gemeinsamen Streifen verstärken, um Sicherheit und Zugänglichkeit für dringende öffentliche Anliegen zu gewährleisten.
Die Bürger müssen sich auf eine ruhigere Festtagszeit ohne traditionelle Märkte oder Großveranstaltungen einstellen. Dafür sorgen verlängerte Öffnungszeiten, zuverlässiger Nahverkehr und eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für einen entspannteren Ablauf der Feiertage. Trotz des bescheidenen Umsatzplus bleiben die lokalen Händler optimistisch, was die wirtschaftliche Wirkung der Saison angeht.






