Mietpreise in NRW steigen kaum noch – nur 0,7 Prozent im dritten Quartal
Elisa GudeMietenanstieg in NRW verliert an Dynamik - Mietpreise in NRW steigen kaum noch – nur 0,7 Prozent im dritten Quartal
Mietpreisanstieg in Nordrhein-Westfalen bremst sich stark ein – nur noch 0,7 Prozent im dritten Quartal
Die Mieten in Nordrhein-Westfalen sind zwischen Juli und September nur noch um 0,7 Prozent gestiegen. Damit verzeichnet die Region den schwächsten quartalsweisen Anstieg seit Jahren, wie aus dem aktuellen Greix-Mietindex hervorgeht. Lediglich Düsseldorf bildete eine Ausnahme und verzeichnete mit dem zweitstärksten Mietanstieg unter den deutschen Großstädten einen gegenläufigen Trend.
Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stiegen die Mieten in der Region um 4 Prozent – der geringste jährliche Zuwachs seit Ende 2021. Berücksichtigt man die Inflation, fällt der Anstieg noch bescheidener aus.
In den meisten Großstädten Nordrhein-Westfalens kam der Mietpreisanstieg nahezu zum Stillstand. Düsseldorf stach mit einem Plus von 0,7 Prozent heraus, wodurch die durchschnittliche Kaltmiete auf 14,40 Euro kletterte. Köln folgte mit einem Schnitt von 15,21 Euro. Deutlich günstiger blieben dagegen Gelsenkirchen (7,42 Euro) und Duisburg (8,21 Euro).
Experten führen die Verlangsamung unter anderem darauf zurück, dass Mieter die höheren Kosten entweder nicht mehr tragen können – oder schlicht nicht bereit sind, sie zu zahlen. Zudem zeigen die Daten, dass günstigere Wohnungen oft gar nicht auf den großen Immobilienportalen auftauchen, da Vermieter sie stattdessen privat vermieten.
Der Greix-Mietindex, der die Angebotsmieten in 37 deutschen Städten und Regionen erfasst, bestätigt den Trend: Zwar steigen die Mieten weiterhin, doch das Tempo hat deutlich nachgelassen. Für Mieter in Nordrhein-Westfalen bedeutet das zwar geringere Steigerungen – gleichzeitig wird bezahlbarer Wohnraum aber immer knapper.






