Messerattacke in Duisburg: 38-Jähriger bei blutiger Schlägerei lebensgefährlich verletzt
Mara VogtMesserattacke in Duisburg: 38-Jähriger bei blutiger Schlägerei lebensgefährlich verletzt
Blutige Auseinandersetzung in Duisburg: 38-Jähriger mit mehreren Messerstichen verletzt
Bei einer gewaltsamen Konfrontation auf der Oststraße in Duisburg am Samstagabend wurde ein 38-jähriger Mann mit mehreren Stichverletzungen schwer verletzt. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einem versuchten Totschlag aus. Ein Tatverdächtiger sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.
Der Angriff ereignete sich gegen 18:30 Uhr am 5. Juli. Ein 35-jähriger Duisburger mit türkischer Staatsbürgerschaft soll das Opfer während einer Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten erstochen haben. Passanten griffen ein, stoppten die Attacke und verhinderten Schlimmeres.
Der Verletzte wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht. Sein Zustand ist mittlerweile stabil und nicht mehr lebensbedrohlich. Die Duisburger Polizei richtete eine Sonderkommission für Kapitaldelikte ein, die in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen führt.
Am Sonntag, dem 6. Juli, erließ ein Richter des Amtsgerichts Duisburg Haftbefehl wegen dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags. Die Duisburger Staatsanwaltschaft stuft den Vorfall als versuchten Totschlag ein. Die Ermittlungen zu Motiv und genauen Hintergründen laufen noch. Der Verdächtige bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.
