26 March 2026, 06:11

Langenfelder Bürger diskutieren lebendige Demokratie vor Ort und suchen Mitstreiter

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Berliner Straße mit einem pinken Banner, auf dem "Happy Pride March" steht, mit Gebäuden, Laternenmasten und Verkehrszeichen an der Straße unter einem bewölkten Himmel.

Langenfelder Bürger diskutieren lebendige Demokratie vor Ort und suchen Mitstreiter

Über 100 Bürgerinnen und Bürger trafen sich kürzlich in Langenfeld, um über Wege zum Schutz und zur Stärkung der Demokratie in Deutschland zu diskutieren. Die Veranstaltung rückte lokale Initiativen in den Fokus, die sich für die Bewahrung demokratischer Werte einsetzen. Referentinnen und Referenten präsentierten konkrete Beispiele aus der Bürgerarbeit und warben für mehr gesellschaftliches Engagement.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Eröffnet wurde die Runde von Professor Klaus Peter Hufer, der die Bedeutung des 18. März für die deutsche Demokratiegeschichte erläuterte. Er lobte den zivilgesellschaftlichen Mut und die Entschlossenheit Langenfelds, mit denen die Stadt sich aktuellen Herausforderungen für die Demokratie stellt.

Eva Kirbisch vom Bündnis "Wir für Demokratie" berichtete, wie die Gruppe in Langenfeld eine Kundgebung für die Demokratie organisierte. Mit 61 Partnern hat das Bündnis bereits verschiedene Formate veranstaltet, um die Bevölkerung einzubinden. Kirbisch betonte, wie wichtig es sei, Demokratie "erlebbar und attraktiv" zu gestalten, um breitere Kreise zu erreichen.

Als weiteres Beispiel für basisdemokratisches Engagement wurde das überparteiliche Bündnis "Demokratie – Jetzt!" aus Kempen genannt, das im Frühjahr 2021 von acht Unterzeichnern gegründet wurde. Aus dem Publikum gab es Fragen zur Einbindung von Kindern und zur Finanzierung von Projekten – Kirbisch gab dazu pragmatische Handlungsempfehlungen.

Eine Teilnehmerin bedankte sich und sagte, die Veranstaltung habe ihr neue Hoffnung und Mut gegeben. Das Bündnis lud alle Interessierten zu einer Folgeveranstaltung ein: einer Ausstellung mit anschließendem World Café am 6. Mai im Rathaus am Buttermarkt.

Die Zusammenkunft in Langenfeld zeigte, wie lokal verankerte Gruppen sich aktiv für den Erhalt der Demokratie einsetzen. Mit Formaten wie der anstehenden Ausstellung und dem World Café soll der Dialog fortgeführt werden. Die Organisatoren hoffen, dass sich noch mehr Bürgerinnen und Bürger in ihren Gemeinden für demokratische Prinzipien engagieren.

Quelle