16 April 2026, 04:10

Kreis Herford lockt Medizinstudierende mit 400 Euro monatlich in die Region

Schwarzes und weißes Foto von formell gekleideten Männern, die vor einem Gebäude posieren, mit Text unten, der sie als das Medizinische Fakultät der Universität New York und die Gründer ihrer Medizinischen Abteilung identifiziert.

Kreis Herford lockt Medizinstudierende mit 400 Euro monatlich in die Region

Gesundheitsamt des Kreises Herford wirbt mit Fördergeldern um medizinischen Nachwuchs

Das Gesundheitsamt des Kreises Herford setzt sich dafür ein, junge Medizinerinnen und Mediziner in die Region zu holen. Im Rahmen dieser Initiative bietet es Studierenden, die vor Ort ausgebildet werden, nun eine finanzielle Unterstützung von bis zu 400 Euro monatlich an. Eine der ersten, die davon profitiert, ist Laura Rogalski. Die 30-jährige Medizinstudentin aus Ulm absolviert derzeit ein zweiwöchiges Praktikum in Herford.

Rogalski, die ursprünglich aus Bad Salzuflen stammt, hat im Oktober ihr klinisches Praxissemester im Gesundheitsamt des Kreises Herford begonnen. Während dieser Zeit lernt sie nahezu alle Bereiche der öffentlichen Gesundheitsarbeit kennen. Die Behörde hofft, dass solche Erfahrungen Studierende wie sie dazu motivieren, nach ihrem Abschluss in die Region zurückzukehren und dort zu arbeiten.

Das Förderprogramm verzeichnet bereits erste Erfolge: Allein im Jahr 2025 wurden über 60 Anträge bewilligt. Geleitet wird die Initiative von Dr. Isabell Schultheis, Leiterin des Gesundheitsamts und Fachärztin für Öffentliches Gesundheitswesen. Markus Altenhöner, Landrat und Dezernent für Gesundheitsdienste, unterstützt den Einsatz, um neue Fachkräfte zu gewinnen.

Rogalski, die nach ihrem Studium in ihre Heimatregion zurückkehren möchte, steht für genau die Art von Fachkräften, die der Kreis langfristig halten will. Das Programm verbindet praktische Ausbildung mit finanziellen Anreizen, um den medizinischen Nachwuchs vor Ort zu stärken.

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Mit den Fördermitteln und Ausbildungsmöglichkeiten des Kreises Herford soll der Ärztemangel der Zukunft vorgebeugt werden. Wenn Studierende wie Rogalski praktische Erfahrungen sammeln, hofft die Region, dass mehr von ihnen bleiben werden. Die ersten Erfolge des Programms deuten darauf hin, dass es helfen könnte, den lokalen Fachkräftemangel im Gesundheitsbereich zu mildern.

Quelle