Krefeld setzt auf Wasserstoffbusse für klimaneutralen Nahverkehr bis 2027
Juan AdlerKrefeld setzt auf Wasserstoffbusse für klimaneutralen Nahverkehr bis 2027
Krefeld baut seine Flotte an Wasserstoffbussen aus, um den öffentlichen Nahverkehr klimaneutral zu gestalten. Bis Ende 2027 wird die Stadt 29 wasserstoffbetriebene Fahrzeuge einsetzen – fast ein Drittel des gesamten Busnetzes. Damit setzt die Stadt ihre Abkehr von Dieselbussen konsequent fort, um die Emissionen zu senken.
Stand März 2026 sind bei der SWK MOBIL bereits zehn Wasserstoffbusse in Krefeld im Einsatz. Die Modelle vom Typ Urbino 12 wurden zwischen 2024 und 2025 ausgeliefert. Nun sollen im Laufe des Jahres 2027 weitere 19 Fahrzeuge hinzukommen.
Die neuen Busse schlagen mit Gesamtkosten von rund 14 Millionen Euro zu Buche. Sobald alle 29 Fahrzeuge in Betrieb sind, werden sie im Vergleich zu Dieselbussen jährlich etwa 2.000 Tonnen CO₂-Emissionen einsparen. Der benötigte Wasserstoff wird ausschließlich aus erneuerbaren Energien hergestellt.
Mit dieser Erweiterung rückt Krefeld seinem Ziel eines klimaneutralen Verkehrssystems ein großes Stück näher. Die 29 Wasserstoffbusse werden bis Ende 2027 einen erheblichen Teil der städtischen Flotte ausmachen.
Die Einführung dieser Fahrzeuge markiert einen wichtigen Schritt zur Reduzierung der Verkehrsemissionen in Krefeld. Mit der vollen Flotte im Einsatz rechnet die Stadt mit sauberer Luft und geringeren CO₂-Werten. Das Projekt unterstreicht zudem die Bedeutung von grünem Wasserstoff als nachhaltige Kraftstoffalternative.