Gelsenkirchen: 52 Verstöße bei Gurtkontrollen während europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Jenny KühnertGelsenkirchen: 52 Verstöße bei Gurtkontrollen während europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne
Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Aktion zur Verkehrssicherheit teil. Vom 9. bis 15. März kontrollierten Beamte im Rahmen der ROADPOL-Initiative "Aktion Anschnallen" Fahrer und Mitfahrer, um die korrekte Nutzung von Sicherheitsgurten in der Stadt zu überprüfen.
Während der einwöchigen Kontrollen wurden 52 Verkehrsteilnehmer beanstandet, die keinen Gurt trugen oder diesen falsch angelegt hatten. Die Schwerpunkte lagen in stark frequentierten Bereichen, darunter der VELTINS-Arena und die Flohmärkte an der Trabrennbahn. Zudem stellten die Beamten fest, dass 29 Kinder nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprechend gesichert waren.
Das ROADPOL-Netzwerk organisiert solche Kampagnen regelmäßig, um durch Kontrollen und Aufklärung die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich wiederholt an vergleichbaren Aktionen, die gezielt Risiken wie die falsche Gurtbenutzung angehen. Während bundesweite Zahlen für Deutschland nicht vorliegen, verzeichnete Nordrhein-Westfalen im gleichen Zeitraum 2024 52 Verstöße.
Experten betonen, dass ein korrekt angelegter Sicherheitsgurt das Risiko schwerer Verletzungen bei Unfällen deutlich verringert. Ziel der Kampagne war es, Fahrer und Mitfahrer an diese einfache, aber lebenswichtige Schutzmaßnahme zu erinnern.
Die Aktion zeigte, dass die Einhaltung der Gurtpflicht in Gelsenkirchen weiterhin ein Problem darstellt. Die Polizei wird auch künftig an ROADPOL-Initiativen teilnehmen, um sichereres Fahrverhalten zu fördern. Die richtige Sicherung bleibt ein entscheidender Faktor, um Verletzungen bei Verkehrsunfällen zu reduzieren.






