Drei Streckenrekorde beim 52. Königsforst-Marathon geknackt – ein historischer Lauf
Elisa GudeDrei Streckenrekorde beim 52. Königsforst-Marathon geknackt – ein historischer Lauf
52. Königsforst-Marathon: Drei Streckenrekorde geknackt
Am vergangenen Wochenende wurde der 52. Königsforst-Marathon zum Schauplatz historischer Leistungen: Gleich drei Streckenrekorde fielen – im Halbmarathon, Marathon und beim 63,3-Kilometer-Ultramarathon. Die Veranstalter verzeichneten eine außergewöhnlich starke Unterstützung durch Helferinnen, Helfer und lokale Gruppen, was den Lauf zu einem besonderen Erfolg machte.
An der Spitze der Rekordjagd stand Joanna Tallmann, die den Marathon in 2:51:12 Stunden beendete. Jonathan Dahlke folgte mit einer neuen Bestzeit im Halbmarathon von 64:52 Minuten. Im Ultramarathon sicherte sich Frank Merrbach den Sieg in 4:05:37 Stunden – ebenfalls ein neuer Streckenrekord.
Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt: Von erfahrenen Läuferinnen und Läufern bis hin zu Newcomern war alles vertreten. Brigitte Nittel, 79 Jahre alt, wurde als älteste weibliche Siegerin im Halbmarathon gefeiert. Gleichzeitig krönte sich der 16-jährige Max Noddeland zum jüngsten Sieger derselben Distanz. Zudem wurden neun Altersgruppenrekorde in der Masters-Wertung aufgestellt.
Über 200 Ehrenamtliche und mindestens zehn Organisationen trugen zum Gelingen des Events bei. TV Refrath, der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und das Technische Hilfswerk (THW) leisteten wichtige Unterstützung entlang der Strecke und im Veranstaltungzentrum. Schülerinnen und Schüler des Albertus-Magnus-Gymnasiums Bensberg und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Bergisch Gladbach halfen bei der Logistik, während Sponsoren wie die VR Bank, BELKAW und die Erzquell Brauerei für Verpflegung und Sichtbarkeit an Start und Ziel sorgten. Die Radfahrer der Staubwolke Refrath unterstützten die Streckenabsicherung, und lokale Anbieter wie Haaner Felsenquelle und Breidohr's Frischecenter versorgten die Läuferinnen und Läufer mit Erfrischungen.
Jede Rekordbrecherin und jeder Rekordbrecher erhielt ein Prämie von 250 Euro sowie einen garantierten Startplatz für das nächste Jahr – eine Würdigung der Leistungen und zugleich ein Ansporn für künftige Teilnahmen.
Der Königsforst-Marathon 2026 setzte damit in mehreren Disziplinen neue Maßstäbe. Mit starkem Gemeinschaftsgeist und herausragenden Leistungen festigte der Lauf seinen Ruf als eines der Highlights im Laufkalender. Alle Siegerinnen und Sieger blicken nun mit gesicherten Startplätzen auf die Austragung im nächsten Jahr.






