18 March 2026, 02:11

Dortmunds 3:3 gegen Stuttgart: Emotionaler Abschied für Watzke nach 20 Jahren

Plakat an einer Wand, das Zuschauer bei einem Fußballspiel in einem Stadion zeigt, mit der Aufschrift "Fußball von der U-Bahn - Londoner Humor Nr. 3" darüber.

Dortmunds 3:3 gegen Stuttgart: Emotionaler Abschied für Watzke nach 20 Jahren

Borussia Dortmund und VfB Stuttgart trennen sich 3:3 – ein emotionaler Abschied für Hans-Joachim Watzke

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

In einem dramatischen letzten Spiel für den scheidenden Vorstandsvorsitzenden Hans-Joachim Watzke kämpfte Borussia Dortmund sich zu einem 3:3 gegen den VfB Stuttgart. Die Partie, geprägt von Fanprotesten und einem späten Einbruch der Dortmunder, endete ohne Sieg, obwohl die Schwarz-Gelben zur Halbzeit noch mit 2:0 geführt hatten. Watzkes Abschied nach mehr als zwei Jahrzehnten hinterlässt im Verein tiefe Spuren.

Das Spiel begann unter ungewöhnlichen Vorzeichen. Proteste der Fans gegen neue Sicherheitsmaßnahmen im Stadion sorgten dafür, dass der Signal Iduna Park in den ersten zwölf Minuten in Schweigen gehüllt blieb – eine seltene Störung des sonst so legendären Heimvorteils. Die Dortmunder taten sich anfangs schwer, ins Spiel zu finden.

Erst Emre Can und Maximilian Beier brachten die Wende: Mit ihren Toren führte der BVB zur Pause mit 2:0. Doch die zweite Halbzeit gehörte Stuttgart. Deniz Undav traf dreimal, darunter der Ausgleich in der 90.+1 Minute, und vollendete damit seinen Hattrick.

Karim Adeyemi gab den Dortmundern kurzzeitig Hoffnung, als er in der 89. Minute zum 3:2 traf. Doch Stuttgart konterte umgehend und sicherte sich den Punkt. Damit bleibt Dortmund gegen Stuttgart nun seit sieben Spielen ohne Sieg.

Abseits des Platzes stand Watzkes letztes Spiel als Vorstandsvorsitzender im Zeichen der Emotionen. Sportdirektor Lars Ricken bezeichnete seinen Abschied nach über 20 Jahren als "sehr emotional". Watzke wird zwar seine Position als Sprecher der Geschäftsführung aufgeben, soll aber am Sonntag zum Vereinspräsidenten gewählt werden.

Das Remis bescherte Dortmund keine Siegprämie in Watzkes Abschiedsspiel und krönte einen turbulenten Tag. Fanproteste und ein spätes Defensivdebakel überschatteten den Anlass. Mit seinem Wechsel ins Präsidentenamt endet für den BVB eine Ära.

Quelle