Dortmunder Polizei zieht Bilanz: Zwei Jahre Großrazzia gegen Kriminalität und Drogenhandel
Mara VogtDortmunder Polizei zieht Bilanz: Zwei Jahre Großrazzia gegen Kriminalität und Drogenhandel
Dortmunder Polizei führt seit zwei Jahren Großoperation für mehr Sicherheit in der Stadt durch
Mit der Initiative „Präsenzkonzept Fokus“ geht die Dortmunder Polizei seit über zwei Jahren gezielt gegen Störungen und Kriminalität in Brennpunkten vor. Die verstärkte Streifenpräsenz stößt bei Anwohnern auf positive Resonanz.
Auslöser für die Maßnahme waren wiederkehrende Meldungen über Ausschreitungen und Übergriffe in der Wickeder Hellweg. Bei Kontrollen konnten Beamte drei flüchtige Verdächtige stellen und prüfen derzeit, gegen zwei Personen ein Waffentrageverbot für Messer zu verhängen. Zwei weitere Personen wurden mit gestohlenen Fahrrädern angetroffen, die beschlagnahmt wurden.
Auch im Kampf gegen Drogenhandel gab es Erfolge: Mehrere Dealer wurden bei Razzien am Nordausgang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz sowie im Stadtgarten festgenommen. Bei Kontrollen auf der Kampstraße und im Bereich Basecamp beschlagnahmte die Polizei am 26. September rund 70 Fahrzeuge. Zudem wurden an diesem Tag über 20 Verwarnungsgelder wegen Verkehrsverstößen ausgestellt.
Nur einen Tag später verdreifachte sich die Zahl der typischen „Szene-Fahrzeuge“ an der Wall. Zwei Fahrzeuge wurden wegen erloschener Zulassung sichergestellt, zudem registrierten die Beamten zahlreiche Geschwindigkeitsüberschreitungen. Bisher umfasste die Operation Kontrollen von über 350 Personen und 130 Fahrzeugen. Rund 70 Platzverweise wurden erteilt, fast 20 Strafanzeigen erstattet und knapp 30 Gegenstände beschlagnahmt.
Die Bilanz der Aktion: Festnahmen, Fahrzeugsicherstellungen und Bußgelder. Bürger bedankten sich bei der Polizei für das Engagement. Für Medienanfragen steht Felix Groß unter 0231/132-1034 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.






