Doppelte Ehre: Künstlerin gewinnt Horst-Janssen-Preis und neues Stipendium
Mara VogtDoppelte Ehre: Künstlerin gewinnt Horst-Janssen-Preis und neues Stipendium
Die Künstlerin Fedele Maura Friede ist 2024 mit dem 8. Horst-Janssen-Grafikpreis ausgezeichnet worden. Zudem wurde sie als erste Preisträgerin des neu geschaffenen Peters-Messer-Stipendiums ausgewählt. Das Stipendium fördert junge Künstlerinnen und Künstler, die schwerpunktmäßig auf Papier arbeiten.
Fedele Maura Friede wurde 1997 in Holzminden geboren und verbrachte ihre Kindheit in Höxter und Karlsruhe. Von 2016 bis 2018 studierte sie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.
Das Peters-Messer-Stipendium der Stadt Viersen wurde offiziell am 3. Juli 2024 ins Leben gerufen. Friede erhielt die Förderung einstimmig durch die Jury und wird seit dem 1. August 2024 unterstützt. Derzeit lebt sie in der ehemaligen Hausmeisterwohnung des Süchtelner Weberhauses in Viersen.
Inspiriert von der Topografie der Niederrheinischen Landschaft, widmet sich Friede in ihrem künstlerischen Schaffen dem Begriff der Grenze. Während ihres Aufenthalts in Viersen will sie dieses Thema vertiefen.
Das Stipendium ermöglicht es ihr, ihre Arbeiten auf Papier weiterzuentwickeln. Ihr Fokus auf die Region Niederrhein und das Motiv der Grenze wird ihre Projekte in den kommenden Monaten prägen. Die Stadt Viersen stellt ihr dafür nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch einen Arbeitsraum zur Verfügung.
