Dieter Hillebrands Vermächtnis: 33 Jahre Kampf für faire Arbeitsbedingungen im Ruhrgebiet
Juan AdlerDieter Hillebrands Vermächtnis: 33 Jahre Kampf für faire Arbeitsbedingungen im Ruhrgebiet
Dieter Hillebrand ist nach 33 Jahren bei der DGB-Region Mülheim-Essen-Oberhausen in den Ruhestand verabschiedet worden. Seine lange Karriere hat im regionalen Arbeitskampf bleibende Spuren hinterlassen. Oberbürgermeister Thomas Kufen ehrte ihn kürzlich für sein Engagement und seinen Einfluss auf Beschäftigte und Unternehmen in der Region.
Hillebrand spielte eine zentrale Rolle bei der Gestaltung wichtiger Initiativen innerhalb des DGB. 2005 trug er maßgeblich zur Gründung des Dialogforums Mittelstand bei, einer jährlichen Austauschplattform zwischen Gewerkschaftern und kleinen Unternehmen in Mönchengladbach. Fünf Jahre später initiierte er das Frauennetzwerk Ruhr, ein Netzwerk zur Förderung von Frauen in Betrieben des Ruhrgebiets.
Ab 2015 leitete er die Kampagne Faire Mobilität, die sich gegen Ausbeutung in der Logistikbranche einsetzte. Durch diese Initiative verbesserten sich die Arbeitsbedingungen für über 5.000 Beschäftigte im Rhein-Ruhr-Gebiet. Im Fokus seiner Arbeit standen faire Löhne, sichere Arbeitsplätze und bessere Zukunftsperspektiven für Arbeitnehmer.
Oberbürgermeister Kufen würdigte Hillebrand für den Aufbau starker Verbindungen zwischen Gewerkschaften, Beschäftigten, Arbeitgebern und der Zivilgesellschaft. Er betonte, wie dessen Engagement sowohl Mülheim als auch Essen gestärkt habe. Bei der Verabschiedungsfeier wünschte Kufen ihm alles Gute für den Ruhestand und äußerte die Hoffnung auf eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung der DGB-Region MEO.
Mit Hillebrands Ruhestand endet ein drei Jahrzehnte währendes Kapitel des gewerkschaftlichen Engagements. Seine Projekte – von der Unterstützung von Frauen im Berufsleben bis zum Kampf gegen Ausbeutung in der Logistik – zeigen messbare Erfolge. Die Arbeitnehmer und Unternehmen der Region werden auch künftig von den Strukturen profitieren, die er mitaufgebaut hat.






