23 May 2026, 20:10

Diese versteckten Stromfresser treiben Ihre Energiekosten in die Höhe

Mythen zum Strom sparen - Wahrheit oder Fälschung?

Diese versteckten Stromfresser treiben Ihre Energiekosten in die Höhe

Energieverschwendung im Haushalt entsteht oft durch kleine, übersehene Gewohnheiten. Viele glauben, bestimmte Handlungen würden Strom sparen – dabei bewirken sie das Gegenteil. Expertinnen und Experten weisen auf einfache Änderungen hin, die unnötigen Stromverbrauch im Haushalt deutlich reduzieren könnten.

Gefrierschränke zählen zu den größten Stromfressern. Ein Tiefkühlgerät, das kälter als minus 18 Grad eingestellt ist, verbraucht zusätzliche Energie, ohne die Haltbarkeit von Lebensmitteln zu verbessern. Steht die Tür zu lange offen, bildet sich Eis, sodass das Gerät härter arbeiten muss. Regelmäßiges Abtauen erhält die Effizienz und senkt die Stromkosten.

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Auch moderne Beleuchtung wirft Fragen auf. Im Gegensatz zu alten Glühbirnen verbrauchen LED- oder Halogenlampen beim wiederholten Ein- und Ausschalten nicht mehr Energie als im Dauerbetrieb. Steckerzieher im Haushalt sind hingegen ein oft unterschätztes Problem: Geräte, die in der Steckdose bleiben – selbst im Leerlauf –, ziehen weiterhin Strom. Besonders Ladegeräte verbrauchen weiterhin Energie, wenn sie nicht aus der Steckdose genommen werden.

Der Standby-Modus ist eine weitere versteckte Stromfalle. Geräte wie Fernseher oder Mikrowellen führen auch im scheinbar ausgeschalteten Zustand Hintergrundfunktionen aus. Eco-Programme bei Waschmaschinen und Geschirrspülern sparen hingegen tatsächlich Energie, auch wenn sie länger dauern. Ebenso ist das Vorheizen des Backofens bei den meisten Gerichten überflüssig.

Schon kleine Anpassungen im Alltag können spürbare Einsparungen bringen: Die richtige Temperatur am Gefrierschrank einstellen, ungenutzte Geräte vom Strom nehmen und den Standby-Modus vermeiden – all das reduziert Verschwendung. Kleine Veränderungen summieren sich und senken so die Kosten sowie den Stromverbrauch im Haushalt.

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