CDA fordert 38 Cent Kilometerpauschale – erste Erhöhung seit 2009
Die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) fordert eine Erhöhung der Kilometerpauschale in Deutschland. Der aktuelle Satz von 0,30 Euro pro Kilometer für Dienstfahrten ist seit 2009 unverändert geblieben – in den letzten fünf Jahren gab es keine Anpassung. Nun schlägt CDA-Chef Dennis Radtke vor, die Pauschale auf 38 Cent pro Kilometer anzuheben, um die finanzielle Belastung für Autofahrer zu verringern.
Radtke argumentiert, dass der langjährige Satz die gestiegenen Kosten nicht mehr widerspiegelt, insbesondere angesichts der erwarteten weiteren Steigerung der Spritpreise durch die anhaltenden geopolitischen Spannungen. Autofreie Sonntage lehnt er als unpraktikabel für Pendler ab – sie würden seiner Meinung nach eher für Chaos als für Einsparungen sorgen.
Stattdessen plädiert Radtke für zwei zentrale Maßnahmen: ein steuerfreies Mobilitätsgeld sowie eine strengere Durchsetzung des Wettbewerbsrechts. Das Mobilitätsgeld soll direkte finanzielle Entlastung bringen, während schärfere Wettbewerbsregeln langfristig zu niedrigeren Spritpreisen beitragen könnten. Seine Vorschläge zielen darauf ab, Arbeitnehmer zu unterstützen, die auf private Fahrzeuge für berufliche Fahrten angewiesen sind.
Das Bundesfinanzministerium hat sich bisher nicht zu den Forderungen der CDA geäußert. Der aktuelle Satz von 0,30 Euro bleibt vorerst bestehen – viele Autofahrer müssen daher höhere Ausgaben ohne zusätzliche Kompensation tragen.
Sollte die Erhöhung auf 38 Cent pro Kilometer genehmigt werden, wäre dies die erste Anpassung seit über 15 Jahren. Die Initiative richtet sich vor allem an Berufstätige, die auf ihr Auto für dienstliche Fahrten angewiesen sind. Bisher hat die Regierung jedoch noch keine Stellungnahme dazu abgegeben, ob sie die Vorschläge der CDA übernehmen wird.






