Bremer Literaturstipendium feiert 50 Jahre mit Lesung und tierischer Ausstellung in Berlin
Jenny KühnertBremer Literaturstipendium feiert 50 Jahre mit Lesung und tierischer Ausstellung in Berlin
Am 1. Oktober 2025 fand in der Landesvertretung Bremen in Berlin ein kultureller Abend statt. Rund 100 Gäste kamen zu einer Lesung lokaler Autorinnen und Autoren sowie zur Eröffnung der Ausstellung Eine tierisch gute Idee zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Werke von drei aktuellen Stipendiatinnen und Stipendiaten des traditionsreichen Bremer Literaturstipendiums.
Das Bremer Literaturstipendium, das seit fünf Jahrzehnten vergeben wird, fördert sowohl Nachwuchs- als auch etablierte Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Die diesjährigen Preisträger – Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer – präsentierten während des Abends ihre neuesten Projekte.
Will Gmehling stellte ein neues Kinderbuch vor, das den Alltag aus der Perspektive junger Menschen einfängt. Sarah von Lüttichau las Texte, die sich mit den feinen Nuancen menschlicher Interaktionen beschäftigten. Jeff Hemmer präsentierte literarische Stücke, in denen er urbane Lebensräume und ihre verborgenen Geschichten in prägnante Sprache fasste.
Parallel zu den Lesungen wurde die Ausstellung Eine tierisch gute Idee offiziell eröffnet. Der Eintritt ist nach vorheriger Anmeldung frei, die Schau bleibt bis zum 19. Dezember 2025 zu sehen. Staatsrätin Nancy Böhning betonte die Bedeutung des Ortes als kulturelle Brücke zwischen Bremen und Berlin.
Zum Stipendium gehört zudem ein Artist-in-Residence-Programm, das jährliche Aufenthalte in der Hauptstadt ermöglicht, um kreative Arbeiten zu vertiefen.
Der Abend verband Literatur und visuelles Erzählhandwerk in einem Programm. Die Gäste erhielten neue Einblicke in das Schaffen Bremer Literaturtalente, während die Ausstellung eine zusätzliche künstlerische Ebene bot. Die Veranstaltung unterstrich das anhaltende Engagement des Stipendiums für den kulturellen Austausch.






