Bergisch Gladbach verwandelt altes Industriegelände in mögliche Schulfläche
Elisa GudeBergisch Gladbach verwandelt altes Industriegelände in mögliche Schulfläche
Die Stadt Bergisch Gladbach hat ein ehemaliges Industriegelände an der Sander Straße 37–47 übernommen. Das Areal, das einst für Recycling und Abfallverarbeitung genutzt wurde, soll nun beräumt und für eine mögliche Neunutzung vorbereitet werden. Die Abrissarbeiten laufen bereits unter strenger Aufsicht.
Von den frühen 2000er-Jahren bis etwa 2020 diente das Gelände als Recyclinganlage, in der Abfallverarbeitung und -lagerung stattfanden. Zuvor wurde es für Metallrecycling genutzt. Die Stadt erwarb das Grundstück 2023 mit dem Ziel der städtebaulichen Neuordnung.
Der Verkäufer ist für den Rückbau der bestehenden Gebäude verantwortlich – gemäß einem detaillierten Abrisskonzept und einem geotechnischen Gutachten. Spezialisierte Firmen begleiten den Prozess, um die Hangstabilität zu gewährleisten und benachbarte Gebäude sowie Verkehrswege zu schützen. Der Kaufpreis ist an die Übergabe eines vollständig geräumten und schadstofffreien Geländes geknüpft.
Sobald der Abriss abgeschlossen und die vollständige Zahlung geleistet ist, gehen alle Rechte und Pflichten auf die Stadt über. Offizielle Äußerungen deuten darauf hin, dass das Gelände künftig für den Bau einer Grundschule genutzt werden könnte. Aktuell ist das Areal als unbeplanter Innenbereich nach § 34 der Baugesetzbuches ausgewiesen.
Die Stadt hat zugesagt, die Anwohnerinnen und Anwohner über die Planungsfortschritte auf dem Laufenden zu halten. Zudem werden Beteiligungsmöglichkeiten für die Öffentlichkeit geschaffen, sobald das Projekt voranschreitet.
Die Umwandlung des Geländes markiert den Wandel von einer industriellen Nutzung hin zu potenziellen gemeindlichen Vorteilen. Nach der Räumung könnte das Areal Platz für eine neue Grundschule bieten – abhängig von weiteren Planungen. Die Stadt wird regelmäßig über den Stand der Dinge informieren und die Bevölkerung in anstehende Entscheidungen einbinden.






