Alexandra Popp wechselt zu Borussia Dortmunds Frauen – ein Meilenstein für den Aufstieg
Jenny KühnertAlexandra Popp wechselt zu Borussia Dortmunds Frauen – ein Meilenstein für den Aufstieg
Borussia Dortmunds Frauenmannschaft setzt mit Verpflichtung von Nationalstürmerin Alexandra Popp ein starkes Zeichen
Die Frauenfußball-Abteilung von Borussia Dortmund hat mit der Verpflichtung der deutschen Nationalspielerin Alexandra Popp ein klares Statement gesetzt. Die 33-jährige Stürmerin, bekannt für ihre Führungskompetenzen und Erfahrung, unterschrieb einen Vertrag bis 2029. Ihr Wechsel markiert einen bedeutenden Schritt in den Ambitionen des Vereins, nach Jahren stetigen Wachstums seit Gründung der Frauenabteilung 2020 in die Bundesliga aufzusteigen.
Die Transfers wurde während eines ausverkauften Spiels im Signal Iduna Park präsentiert – ein Zeichen für die Begeisterung, die der Wechsel auslöst. Popps erstes Ziel ist klar: den Aufstieg mit einem Team zu schaffen, das seit seiner Gründung jede Saison eine Liga höher aufgestiegen ist.
Die Frauenfußball-Abteilung von Dortmund startete 2020 mit bescheidenen Mitteln, entwickelte sich seitdem aber rasant. Bereits 2021 wurde eine eigene Sportdirektorin berufen, und das Team wurde in die BVB-Akademie integriert. Zwei Jahre später folgte die Professionalisierung des Trainerstabs, als ein Cheftrainer mit Bundesliga-Erfahrung verpflichtet wurde. Auch die Infrastruktur verbesserte sich: Die Mannschaft erhielt Zugang zum Trainingszentrum in Brackel mit eigenen Plätzen und Einrichtungen. Zudem wurden Partnerschaften geschlossen, um Heimspiele in kleineren Stadien wie dem Stadion Rote Erde auszutragen.
Die Meilensteine folgten in schnellem Tempo. In der Saison 2023/24 gewann die Mannschaft die 2. Bundesliga und stieg in die zweite Liga auf. Abseits des Platzes flossen Investitionen in den Nachwuchs, und die U19 sicherte sich 2025 einen nationalen Titel. Anfang 2026 wurden weitere Aufwertungen abgeschlossen, darunter neue Umkleidekabinen und medizinische Betreuung in Brackel. Vor der Saison 2024/25 verstärkte sich der Kader mit erfahrenen Neuzugängen, darunter internationale Stürmerinnen.
Popps Entscheidung für Dortmund fiel nicht zuletzt wegen der klaren Aufwärtsentwicklung des Vereins. Sie lobte die strukturellen Fortschritte und die Ambition, ein nachhaltiges Spitzen-Team aufzubauen. Über ihre Rolle auf dem Platz hinaus will sie dazu beitragen, den Frauenfußball beim BVB weiter zu professionalisieren – gestützt auf ihre langjährige Erfahrung in der Bundesliga und der Nationalmannschaft.
Aktuell spielt Dortmunds Frauenmannschaft in der drittklassigen Regionalliga West, doch der Weg in die höchste Spielklasse ist nun realistisch. Popps Führung und Strahlkraft sollen diesen Prozess beschleunigen, mit dem Bundesliga-Aufstieg als primäres Ziel. Die durchgängigen Aufstiege seit 2020 deuten darauf hin, dass der Verein auf dem richtigen Weg ist.
Der Fünfjahresvertrag mit Alexandra Popp unterstreicht Dortmunds ernsthaften Willen, die Frauenmannschaft in Deutschlands Elite zu etablieren. Zusammen mit den jüngsten Infrastruktur- und Kaderverbesserungen stärkt ihr Wechsel die Aufstiegsoffensive. Die kommenden Spielzeiten werden zeigen, ob die rasante Entwicklung des Vereins in nachhaltigen Erfolg auf höchstem Niveau mündet.