02 May 2026, 08:09

Aachener Integrationsprojekt feiert Jubiläum mit neuer Landesförderung für junge Geflüchtete

Plakat Ankündigung von Gebührenbefreiungen für über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge, mit mehreren Personen im Hintergrund mit Taschen.

Aachener Integrationsprojekt feiert Jubiläum mit neuer Landesförderung für junge Geflüchtete

Ein langjähriges Integrationsprojekt in Aachen erhält neue Unterstützung von der Landesregierung. Die Initiative „Sozialarbeit mit jungen Geflüchteten“, die in diesem Jahr ihr zehntes Jubiläum feiert, hilft Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Migrationshintergrund, in Deutschland Fuß zu fassen. Diese Woche besuchte Josefine Paul, die Integrationsministerin des Landes, das Programm, um sich vor Ort ein Bild von der Arbeit zu machen.

Das Projekt ist seit einem Jahrzehnt im Hochgrundhaus an der Lütticher Straße ansässig. Es richtet sich an junge Menschen zwischen 16 und 27 Jahren und bietet täglich Deutschkurse sowie berufliche Qualifizierungsmaßnahmen an. Die Kurse sind auf verschiedene Sprachniveaus zugeschnitten, sodass alle Teilnehmenden mitmachen können.

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Ein zentrales Element ist der „Perspektiv-Workshop“, in dem die Jugendlichen Berufswege erkunden und ihre Deutschkenntnisse vertiefen. Zudem gibt es einen geschützten Raum für junge Migrantinnen ab 15 Jahren, in dem sie sich vernetzen und ihr Potenzial entfalten können.

Die Finanzierung kommt aus mehreren Quellen. In diesem Jahr stellte das Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration Nordrhein-Westfalen 97.000 Euro bereit. Auch der Landschaftsverband Rheinland fördert das Vorhaben, das eng mit Berufskollegs und dem Kommunalen Integrationszentrum zusammenarbeitet, um die Zielgruppe zu erreichen.

Die Initiative erweitert weiterhin ihre Reichweite und unterstützt junge Geflüchtete dabei, Sprachkompetenzen und berufliches Selbstvertrauen aufzubauen. Mit der gesicherten Landesförderung für ein weiteres Jahr wird das Projekt auch künftig Workshops, soziale Begleitung und Integrationsangebote bereitstellen. Die Verantwortlichen wollen die Kooperation mit lokalen Einrichtungen ausbauen, um noch mehr Teilnehmenden helfen zu können.

Quelle