06 May 2026, 10:10

45-Kilo-Metallkugel droht in Bochum-Ehrenfeld auf Straße zu stürzen – spektakuläre Rettungsaktion

Feuerwehrleute in Helmen klettern an einer Leiter zu einem rauchgefüllten Gebäude, mit einem Metallobjekt links und Rohren an der Basis.

45-Kilo-Metallkugel droht in Bochum-Ehrenfeld auf Straße zu stürzen – spektakuläre Rettungsaktion

Achtstündige Präzisionsarbeit in Bochum-Ehrenfeld: 45-Kilo-Metallkugel drohte von Kirchturm zu stürzen

Am Montag fand in Bochum-Ehrenfeld eine heikle, achtstündige Rettungsaktion statt, nachdem eine 45 Kilogramm schwere Metallkugel vom Turm der Melanchthon-Kirche zu stürzen drohte. Das schwere Objekt, das in 54 Metern Höhe schwebte, stellte eine erhebliche Gefahr für den Verkehr auf der darunterliegenden Königsallee dar. Einsatzkräfte arbeiteten unter Hochdruck, um die Bedrohung zu beseitigen, bevor ein aufziehendes Unwetter die Lage verschärfte.

Auslöser des Einsatzes waren starke Winde, die die 70 Zentimeter breite Kugel an der Spitze des Kirchturms gelockert hatten. Hätte man nicht eingegriffen, hätte die Königsallee laut Behörden langfristig in beide Richtungen voll gesperrt werden müssen. Rund 20 Feuerwehrleute der Bochumer Innenstadtwache sowie der örtlichen Freiwilligenwehr rückten an, um die Gefahr abzuwenden.

Da die Standardausrüstung die erforderliche Höhe nicht erreichte, wurde ein 72 Meter hoher Teleskopmast eines Spezialunternehmens aus Essen angefordert. Mit der ausfahrbaren Plattform sicherten die Einsatzkräfte die Kugel zunächst mit einem Netz, bevor sie sie vorsichtig löste. Mehrfach mussten die Fahrspuren der Königsallee in Richtung Stadtauswärts gesperrt werden, während das Team das schwere Metallobjekt kontrolliert zu Boden ließ.

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Die Aktion zog sich fast über den gesamten Tag hin, wobei die Kräfte darauf achteten, dass weder die Kirche noch die Umgebung beschädigt wurden. Gegen Abend war die Kugel schließlich geborgen – die akute Gefahr für Fahrzeuge und Passanten damit gebannt.

Durch die erfolgreiche Bergung konnte eine langfristige Straßensperrung vermieden und das Risiko von Unfällen durch herabstürzende Trümmerteile abgewendet werden. Die Königsallee ist inzwischen wieder für den Verkehr freigegeben, während der Kirchturm weiteren Überprüfungen unterzogen wird, um künftige Gefahren dieser Art auszuschließen.

Quelle