25 June 2026, 18:07

42 Jahre im Dienst: NRW-Polizei verliert ihren IT-Visionär Thomas Roosen

POL-LZPD: Leiter der LZPD NRW geht in den Ruhestand

42 Jahre im Dienst: NRW-Polizei verliert ihren IT-Visionär Thomas Roosen

Thomas Roosen, Leiter des Landesamts für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD NRW), geht Ende Juli nach fast 42 Jahren im Polizeidienst in den Ruhestand. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer langen Karriere, die er der Polizei Nordrhein-Westfalens widmete – mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Informationstechnologie.

Seit dem Jahr 2000 spezialisierte sich Roosen auf IT und durchlief seitdem alle Karrierestufen innerhalb der NRW-Polizei. 2020 übernahm er die Leitung des LZPD NRW, einer Behörde mit rund 1.800 Mitarbeitenden am Hauptsitz in Duisburg und über zehn weiteren Standorten in der Region. Das Amt unterstützt polizeiliche Einsätze in ganz Nordrhein-Westfalen und handelt nach dem Motto: „Kein Einsatz ohne uns.“

Als Direktor verantwortete er die IT-Abteilung und leitete eine umfassende Neuordnung der zentralen Polizei-IT-Systeme. Innenminister Herbert Reul würdigte seine Führung und bezeichnete ihn als die richtige Person für diese Position. Nur etwa ein Drittel der LZPD-Mitarbeitenden sind Polizistinnen und Polizisten, der Rest vertritt über 40 verschiedene Berufe.

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Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Astrid Ohde kommissarisch die Leitung des LZPD NRW. Roosen freut sich nach seinem Ruhestand auf entspanntere Morgenroutinen – etwa auf Nachrichten und Verkehrsberichte, ohne anschließend sofort seine Büroroute planen zu müssen.

Mit Roosens Pensionierung endet eine 42-jährige Laufbahn bei der NRW-Polizei. Astrid Ohde wird die Behörde vorläufig leiten. Für Presseanfragen steht die Pressestelle des LZPD NRW unter der Telefonnummer 0203 4175 81444 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung.

Quelle