06 May 2026, 04:36

18. interreligiöser Dialog in Münsters Friedensaal vereint 34 Glaubensgemeinschaften

Menschen beten in einem Raum mit Text in der linken unteren Ecke.

18. interreligiöser Dialog in Münsters Friedensaal vereint 34 Glaubensgemeinschaften

Zum 18. Mal traf sich in Münsters Friedensaal eine Runde aus Religionsvertretern und Stadtverantwortlichen

Der jährliche Austausch vereint Vertreter aus Münster und Osnabrück – zwei Städte, die historisch eng mit dem Frieden verbunden sind. Bei der diesjährigen Begegnung am 27. Oktober nahmen rund 50 Teilnehmer aus 34 verschiedenen Glaubensgemeinschaften teil.

Die Tradition begann 2005, als der Friedensaal erstmals als Ort des interreligiösen Dialogs diente. Seit 2015 wechselt die Veranstaltung zwischen Münster und Osnabrück und findet stets in den historischen Rathäusern statt. Die diesjährige Zusammenkunft war Teil der Reihe „Dialoge für den Frieden“, die vom Büro für Frieden und Wissenschaft bei Münster Marketing organisiert wird. Entwickelt wurde die Reihe in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe 1648 des Bündnisses für Wissenschaft, deren Sprecher Professor Alfons Kenkmann ist.

Höhepunkt des Abends war eine Kerzenlichtzeremonie: Nacheinander entzündeten die Anwesenden jeweils eine Kerze – als Symbol für ihr gemeinsames Bekenntnis zu einem friedlichen Miteinander. Oberbürgermeister Markus Lewe betonte in seiner Ansprache die Bedeutung von offener Gesprächsbereitschaft und aktivem Zuhören in demokratischen Gesellschaften. Auch Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter nahm teil und unterstrich damit die enge Partnerschaft der beiden Städte.

Künstlerische Beiträge bereicherten das Programm: Thomas Nufer präsentierte „West-Östlicher Diwan“, ein Projekt, das sich durch kreative Ausdrucksformen mit interreligiösem und interkulturellem Austausch auseinandersetzt. Den Abschluss bildete die erneute Betonung des Dialogs als Grundlage für ein harmonisches Zusammenleben in vielfältigen Gemeinschaften.

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Die Veranstaltung markierte ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit zwischen den Friedensinitiativen Münsters und Osnabrücks. Mit 34 vertretenen Glaubensgruppen zeigte die Zeremonie, wie gemeinsame Traditionen das Verständnis fördern können. Organisatoren und Teilnehmer bekräftigten ihr Engagement, die Kommunikationswege über religiöse und kulturelle Grenzen hinweg offen zu halten.

Quelle