28 April 2026, 00:15

Zollrazzia in Brüggen: Schwarzarbeit und eine Kriegswaffe entdeckt

Restaurantmitarbeiter bereiten Artikel hinter einer Theke vor, während Kunden davor stehen, mit Sauceflaschen, Menüs, Kleidung und Lampen im Hintergrund.

Zollrazzia in Brüggen: Schwarzarbeit und eine Kriegswaffe entdeckt

Zollbeamte durchsuchten am Freitagabend mehrere Objekte in Brüggen im Rahmen von Ermittlungen wegen Schwarzarbeit. Die Aktion wurde vom Zollamt Krefeld geleitet und richtete sich gegen ein örtliches Gastgewerbeunternehmen sowie damit verbundene Immobilien. Ziel der Behörden war es, Beweismaterial zu sichern und die genauen Umstände des Falls aufzuklären.

Die Razzia begann mit Durchsuchungen in den Hauptgeschäftsräumen des Unternehmens sowie weiteren zugehörigen Standorten. Spezialisten der Zoll-IT-Forensik sicherten digitale Unterlagen, die als mögliche Beweismittel dienen könnten. Im Verlauf der Maßnahme wurden mehrere Personen vor Ort befragt.

Bei den Ermittlungen machten die Beamten einen unerwarteten Fund: eine Pistole, die vermutlich aus dem Zweiten Weltkrieg stammt. Die Waffe wurde im Keller entdeckt und sofort beschlagnahmt. Die Behörden betonten jedoch, dass der Schwerpunkt der Durchsuchung weiterhin auf dem Verdacht der illegalen Beschäftigung lag.

Die Ermittlungen laufen noch, und weitere Details wurden bisher nicht bekannt gegeben. Aufgrund des laufenden Verfahrens könnten derzeit keine zusätzlichen Informationen preisgegeben werden, hieß es seitens der Behörden. Das Zollamt Krefeld bleibt für die Bearbeitung des Falls zuständig; die Untersuchungen werden fortgesetzt. Interessierte wurden aufgefordert, sich bei Rückfragen direkt an die Behörde zu wenden. Die beschlagnahmte Pistole sowie die digitalen Daten fließen nun in die weiteren Ermittlungen ein.

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