15 April 2026, 06:17

Wuppertals neue Oberbürgermeisterin Miriam Scherff schreibt mit 36 Jahren Geschichte

Ein belebter Platz mit Menschen auf Stühlen und Stehenden, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, einem Schild an einem Pfahl, Straßenlaternen mit Fahnen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Wuppertals neue Oberbürgermeisterin Miriam Scherff schreibt mit 36 Jahren Geschichte

Miriam Scherff ist als neue Oberbürgermeisterin von Wuppertal vereidigt worden und schreibt damit Geschichte: Sie ist die erste Frau in diesem Amt und mit 36 Jahren zugleich Deutschlands jüngste Oberbürgermeisterin. Die Amtseinführung fand am 3. November 2025 statt, nachdem sie im vergangenen Monat die Wahl deutlich für sich entschieden hatte.

Scherff gewann die Stichwahl am 28. September mit fast 75 Prozent der Stimmen. Sie folgt auf Uwe Schneidewind von den Grünen, der das Amt zuvor innehatte. Ihr Gegenkandidat Matthias Nocke ist nun als Stadtdirektor von Wuppertal tätig – und damit faktisch ihre Untergebene.

Zu ihren Schwerpunkten gehören die Stärkung der Wirtschaft und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Zudem hat sie sich verpflichtet, die Belange von Kindern und Jugendlichen in den Fokus zu rücken, etwa durch Sanierungen und Neubauten von Schulen. Die Vereidigungszeremonie wurde live im Regionalfernsehen des Bergischen Landes ab 19:30 Uhr übertragen.

Mit Scherffs Amtsantritt beginnt für Wuppertal eine neue Ära: Sie will die Stadt als Wirtschaftsstandort weiter profilieren und gleichzeitig dringende Infrastrukturprojekte vorantreiben. Als Oberbürgermeisterin wird sie die wirtschaftlichen und bildungspolitischen Initiativen der Stadt leiten. Ihre Amtszeit startet mit breiter öffentlicher Unterstützung und einem klaren Programm. Nun bleibt abzuwarten, wie sie ihre Pläne für Wachstum und Entwicklung umsetzen wird.

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