Wie Kriegserinnerungen Familien bis heute prägen – eine Diskussion in Essen
Jenny KühnertWie Kriegserinnerungen Familien bis heute prägen – eine Diskussion in Essen
Eine besondere Diskussion über die langfristigen Folgen von Kriegserfahrungen findet im November in Essen statt
Nächsten Monat lädt die Essener Stabsstelle für Chancengleichheit zu einer Veranstaltung ein, die sich mit der Frage beschäftigt, wie die Vergangenheit bis heute Familien prägt. Der Abend steht allen Interessierten offen – der Eintritt ist frei.
Die Diskussion findet am Donnerstag, dem 13. November, um 19:00 Uhr im Kohlenwaschbunker auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein statt. Organisiert wird die Veranstaltung gemeinsam von der Stabsstelle für Chancengleichheit, dem Ruhr Museum und der Agentur mitMach.
Büşra Meryem Göçmen wird durch den Abend führen und für eine respektvolle, offene Gesprächsatmosphäre sorgen. Zu Gast sind Barbara Wolf und Dietmar Fleischer von der Stabsstelle für Chancengleichheit, die aus ihren eigenen Familiengeschichten berichten. Ihre persönlichen Erzählungen zeigen, wie Kriegserlebnisse noch heute nachwirken und spätere Generationen beeinflussen.
Ziel der Veranstaltung ist es, Erinnerungen wachzuhalten und den Dialog zu fördern. Durch den Austausch dieser Erfahrungen soll die Vergangenheit im kollektiven Gedächtnis der Gegenwart verankert bleiben.
Die Diskussion bietet die Gelegenheit, sich mit den familiären Spuren auseinanderzusetzen, die Kriege hinterlassen. Die Teilnehmer:innen erfahren aus erster Hand, wie die Vergangenheit den Alltag bis heute prägt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Veranstaltungsort ist der historische Kohlenwaschbunker auf dem Gelände des Welterbes Zollverein.






