17 April 2026, 02:10

Wie Essens "Wohnungsbarone" im 19. Jahrhundert die Stadt veränderten

Ein detailliertes Bild eines 18. Jahrhundert deutschen Hauses mit vielen Fenstern und einer Tür, begleitet von Text auf demselben Papier.

Wie Essens "Wohnungsbarone" im 19. Jahrhundert die Stadt veränderten

Öffentlicher Vortrag: Essens Wohnungsnot im 19. Jahrhundert – wie "Wohnungsbarone" die Stadt prägten

Am 5. Februar 2026 findet in Essen ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Wohnungskrise der Stadt im 19. Jahrhundert statt. Der Historiker Robert Welzel, Experte für Stadt- und Architekturgeschichte, beleuchtet darin, wie einflussreiche Projektentwickler das Wachstum Essens in dieser Epoche mitgestalteten. Beginn ist um 18 Uhr in der Volkshochschule Essen.

Im Mittelpunkt des Abends stehen Persönlichkeiten wie Hermann Elting, Johann Piekenbrock senior, Wilhelm Husmann, Theodor Fröchte und Jakob Pegels. Diese Unternehmer – oft als "Wohnungsbarone" bezeichnet – spielten eine zentrale Rolle bei der Bewältigung des drängenden Wohnraummangels in Essen. Ihre Bauten prägten nicht nur das Stadtbild, sondern veränderten auch den Alltag vieler Arbeiterfamilien nachhaltig.

Welzel, der im Vorstand des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen engagiert ist, analysiert, wie diese Akteure auf die Herausforderungen der rasanten Verstädterung reagierten. Denn Deutschlands Wohnungsprobleme begannen lange vor der Moderne: Schon im 19. Jahrhundert stand Essen unter enormem Druck. Der Vortrag zeigt auf, wie privates Unternehmergeist damals dazu beitrug, die dringendste Nachfrage zu decken.

Der Eintritt ist frei; Interessierte finden weitere Informationen und können sich online anmelden. Auf der Veranstaltungswebsite *www.vhs-ourwebsite.com* stehen Details für Teilnehmer bereit.

Die Veranstaltung bietet eine Gelegenheit, Essens architektonisches Erbe und die treibenden Kräfte seiner Entwicklung besser zu verstehen. Indem die Verdienste der "Wohnungsbarone" des 19. Jahrhunderts gewürdigt werden, spannt der Vortrag einen Bogen von historischen Herausforderungen bis zur heutigen Stadtlandschaft. Eine Anmeldung ist weiterhin für alle möglich, die teilnehmen möchten.

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