17 April 2026, 00:16

Wie Essener Künstler im Ersten Weltkrieg die Kriegspropaganda prägten

Deutsches Propagandaplakat aus dem Zweiten Weltkrieg, das eine Gruppe von Menschen in Kränzen mit Gewehren zeigt, mit Text oben und unten.

Wie Essener Künstler im Ersten Weltkrieg die Kriegspropaganda prägten

Öffentlicher Vortrag: Wie Essener Künstler im Ersten Weltkrieg die Kriegspropaganda unterstützten

Am 6. November 2025 beleuchtet der Historiker Robert Welzel in einem kostenlosen öffentlichen Vortrag an der Volkshochschule Essen (VHS Essen), wie Künstler aus Essen während des Ersten Weltkriegs die Kriegspropaganda förderten. Im Mittelpunkt seines Referats stehen lokale Persönlichkeiten wie Maria Weinand, Karl Hapke und Edmund Körner, die in der Kriegszeit eine bedeutende Rolle spielten.

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Essen trug zu Beginn des 20. Jahrhunderts den Beinamen "Waffenkammer des Reiches" – ein Verweis auf die massive Rüstungsproduktion der Stadt. Im Ersten Weltkrieg engagierten sich viele Kulturschaffende im sogenannten "Kriegswohlfahrtsdienst". Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen, wird ihre Beteiligung detailliert analysieren.

Der Historiker hat sich in zahlreichen Publikationen mit der Stadt- und Architekturgeschichte Essens auseinandergesetzt. Sein Vortrag "Essener Kulturschaffende und Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg" wird vom Presse- und Kommunikationsamt der Stadt Essen in Kooperation mit dem Historischen Verein veranstaltet. Beginn ist um 18:00 Uhr in der VHS Essen am Burgplatz 1.

Der Eintritt ist frei. Interessierte finden weitere Informationen und können sich online unter www.vhs-essen.de zur Veranstaltung mit der Kursnummer 252.1B006N anmelden. Der Abend bietet spannende Einblicke in die Verflechtung der Essener Kulturszene mit der Kriegspropaganda. Zu den Veranstaltern zählen neben dem Historischen Verein auch das Presse- und Kommunikationsamt im Rathaus am Porscheplatz.

Quelle