23 March 2026, 18:11

Westfleisch startet Milliarden-Modernisierung des Coesfelder Schlachthofs nach jahrelangen Verzögerungen

Gemälde namens "Schweine und Ferkel auf einem eingezäunten Hof" von William Hogarth, das drei Schweine in einem Stall zeigt, der von einem hölzernen Zaun umgeben ist, mit einem Baum und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

Westfleisch startet Milliarden-Modernisierung des Coesfelder Schlachthofs nach jahrelangen Verzögerungen

Nach Jahren der Planung steht im Schlachthof von Westfleisch in Coesfeld eine umfassende Modernisierung bevor. Das bereits 2018 erstmals vorgestellte Projekt erhielt Ende 2024 endlich die Zustimmung des Stadtrats. Mit den Bauarbeiten könnte noch 2025 begonnen werden, der Betrieb soll voraussichtlich 2028 aufgenommen werden.

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Das Unternehmen hatte den Antrag auf Baugenehmigung bereits vor sechs Jahren eingereicht. Seither verzögerten langwierige Verhandlungen den Fortschritt, bis der Coesfelder Stadtrat grünes Licht gab. Bevor die Arbeiten beginnen können, muss der Betrieb jedoch noch die notwendigen Genehmigungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz einholen.

Ziel der Modernisierung ist es, logistische Abläufe zu optimieren sowie Lärm- und Geruchsemissionen zu reduzieren. Trotz der Aufrüstung ist keine spürbare Steigerung der Schlachtmengen geplant. Nach Abschluss der Arbeiten soll der Standort bis zu 70.000 Schweine pro Woche verarbeiten.

Der erste Spatenstich könnte noch 2025 erfolgen, die Inbetriebnahme des modernisierten Schlachthofs ist für Ende 2028 vorgesehen. Dem Projekt gingen fast ein Jahrzehnt an Diskussionen und regulatorischen Hürden voraus.

Die Erweiterung bringt logistische und ökologische Verbesserungen für den seit langem bestehenden Betrieb mit sich. Offizielle Angaben zu Arbeitsplätzen im Rahmen des Projekts stehen Anfang 2026 noch aus. Aktuelle Aussagen von Westfleisch oder den lokalen Behörden würden hier genauere Einblicke liefern.

Quelle