Vier-Tage-Woche im Lkw: Wie eine Mutter Job und Familie unter einen Hut bringt
Mara VogtVier-Tage-Woche im Lkw: Wie eine Mutter Job und Familie unter einen Hut bringt
Sabrina-Maria Klocker-Klöpfer, 39 Jahre alt und Mutter von drei Kindern, fährt seit fast vier Jahren für die Waldbach Logistics Group. Die Quereinsteigerin erwarb ihren Lkw-Führerschein erst 2018 – doch das Unternehmen, bekannt für seine flexiblen Arbeitsbedingungen, ermöglicht ihr seither eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Ihr Arbeitstag beginnt früh: Zwischen 7:00 und 7:30 Uhr startet Klocker-Klöpfer ihre Schicht. Bevor es losgeht, bringt sie ihre elfjährige Tochter mit dem eigenen Lkw zur Schule. Ihre Arbeitswoche umfasst nur vier Tage, und spätestens um 19:00 Uhr ist sie wieder zu Hause – stets am Steuer desselben gelb-roten MAN TGX.
Die Waldbach Logistics Group, 2012 gegründet, ist an sechs Standorten mit rund 170 Mitarbeitenden aktiv. Zum Fuhrpark gehören etwa 50 Fahrzeuge – von Kleintransportern bis zu 40-Tonnen-Sattelzügen. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen wie Lagerlogistik, Kommissionierung und Retourabwicklung an. Um die Work-Life-Balance zu verbessern, passt es Personal- und Tourenplanung individuell an die Bedürfnisse der Fahrer:innen an.
Klocker-Klöpfer hat sich ihren Lkw längst zur zweiten Heimat gemacht – oder wie sie scherzt: zu einer "Stofftierhölle". Ein kuscheliger Bär namens Friedhelm begleitet sie oft auf ihren Fahrten. Dank der flexiblen Unternehmensphilosophie gelingt es ihr, im anspruchsvollen Logistikalltag eine stabile Routine zu bewahren.
Ihr Beispiel zeigt, wie flexible Arbeitszeitmodelle Fahrer:innen in der Branche entlasten können. Mit einer Vier-Tage-Woche, einem festen Fahrzeug und täglicher Rückkehr nach Hause meistert sie Job und Familie gleichermaßen. Die Waldbach Logistics Group setzt weiterhin auf solche Lösungen, um ihren Beschäftigten ähnliche Freiräume zu bieten.






