06 June 2026, 12:09

Über 600 Raser in vier Stunden: Polizei in Evingsen schlägt Alarm auf der Ihmerter Straße

POL-MK: Acht Fahrverbote nach Geschwindigkeitskontrolle - Topverstoß: 85 statt 30 km/h

Über 600 Raser in vier Stunden: Polizei in Evingsen schlägt Alarm auf der Ihmerter Straße

Polizei in Evingsen registriert über 600 Raserdelikte auf der Ihmerter Straße in weniger als vier Stunden

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Am Mittwochmorgen hat die Polizei in Evingsen innerhalb von knapp vier Stunden auf der Ihmerter Straße mehr als 600 Geschwindigkeitsüberschreitungen dokumentiert. Die Kontrolle unterstrich die Gefahren überhöhter Geschwindigkeit – besonders in der Herbstzeit, wenn schlechtere Sichtverhältnisse und längere Bremswege das Fahren zusätzlich erschweren. Die Behörden betonen erneut, wie wichtig es ist, die Tempolimits einzuhalten, um schwere Unfälle zu vermeiden.

Zwischen 8:35 und 12:15 Uhr überwachte ein einseitiger Sensor (ESO) den Verkehr auf der Ihmerter Straße und erfasste dabei 602 Fahrzeuge, die zu schnell unterwegs waren. Der schwerwiegendste Verstoß: Ein Fahrer wurde mit 85 km/h in einer 30er-Zone gemessen. Für ihn bedeutet das ein Bußgeld von 560 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot.

Von allen erfassten Fahrern müssen 70 mit einem Bußgeldbescheid rechnen, der eine Verwarnungsgebühr sowie einen Punkt im Fahreignungsregister nach sich zieht. Weitere 80 erhalten ein Verwarnungsgeld in Höhe von 30 oder 50 Euro. Acht Autofahrer jedoch droht aufgrund der Schwere ihrer Verstöße sogar der Entzug der Fahrerlaubnis.

Die Polizei erinnert daran, dass nasse Straßen, Dunkelheit und Nebel – typische Herbstbedingungen – das Fahren besonders riskant machen können. Rasen bleibt eine der häufigsten Ursachen für tödliche und schwere Verkehrsunfälle. Daher appellieren die Behörden an alle Verkehrsteilnehmer, besonders umsichtig zu fahren.

Die Aktion soll Fahrern eine klare Warnung sein: Geschwindigkeitsüberschreitungen bergen erhebliche Risiken – besonders bei wechselhaftem Wetter. Wer erwischt wird, muss mit Bußgeldern, Punkten oder sogar Fahrverboten rechnen. Die Behörden werden weiterhin gezielt Gefahrenstellen überwachen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

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