S11-Ausbau in NRW startet 2026 mit ersten Großsperrungen und 836-Millionen-Investition
Mara VogtS11-Ausbau in NRW startet 2026 mit ersten Großsperrungen und 836-Millionen-Investition
S11-Bahn-Ausbau in Nordrhein-Westfalen: Projekt nimmt Fahrt auf – erste große Sperrungen ab 2026
Das S11-Schienenausbauprojekt in Nordrhein-Westfalen macht Fortschritte und steht vor wichtigen Meilensteinen. Noch in diesem Sommer sollen die Baugenehmigungen finalisiert werden, sodass die Arbeiten in vollem Umfang beginnen können. Die erste größere Streckensperrung im Rahmen des Projekts ist für direkt nach Ostern 2026 geplant.
Das Vorhaben mit einem Volumen von 836 Millionen Euro sieht eine Modernisierung der S11-Linie zwischen Köln und Bergisch Gladbach vor. Der Bund steuert 531 Millionen Euro bei, das Land NRW stellt 305 Millionen Euro bereit. Geplant sind unter anderem der zweigleisige Ausbau zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach sowie barrierefreie Umbauten an allen Bahnhöfen entlang der Strecke.
Der Bahnhof Bergisch Gladbach wird auf vier Gleise erweitert, zudem entsteht ein neuer Haltepunkt: Köln-Kalk West. Zwei zusätzliche Mittelbahnsteige sollen außerdem gebaut werden – je einer am Kölner Hauptbahnhof und am Bahnhof Köln Messe/Deutz. Nach Fertigstellung wird die S11 im 10-Minuten-Takt verkehren, in der Hauptverkehrszeit fast alle fünf Minuten.
Die DB InfraGO kann nun mit der Ausschreibung von Bauaufträgen und der Anmeldung von Streckensperrungen beginnen. Allerdings ist der geplante Fertigstellungstermin für das zweite Gleis – Anfang 2032 – aufgrund von Terminüberschneidungen mit anderen Projekten unsicher.
Ziel des Ausbaus ist eine bessere Vernetzung und Barrierefreiheit in der Region. Mit fast gesicherten Genehmigungen und klarem Finanzierungsrahmen geht das Projekt nun in die nächste Phase. Die ersten größeren Einschränkungen im Bahnverkehr werden voraussichtlich Anfang 2026 beginnen.






