Rommerskirchen strebt Fairtrade-Zertifizierung mit Schulen und Kitas an
Rommerskirchen arbeitet auf die Auszeichnung als Fairtrade-Kommune hin
Die Initiative bindet Schulen, Kindergärten und die lokale Verwaltung in die Förderung des fairen Handels ein. Zu den jüngsten Aktivitäten zählen Schülerprojekte, der Einsatz nachhaltiger Produkte sowie geplante Vernetzungsveranstaltungen.
Am Albert-Einstein-Gymnasium in Kaarst erforschen Schülerinnen und Schüler die Herkunft fair gehandelter Orangen. Gleichzeitig hat die Kita Pusteblume in Rommerskirchen mit ihren Kindern faire Baumwollbeutel gestaltet. Diese Projekte zeigen das wachsende Engagement für Fairtrade-Grundsätze in der Region.
Im Rommerskirchener Rathaus werden bereits Fairtrade-Produkte genutzt. Bald soll ein Snackautomat an der Gesamtschule Jüchen faire Leckereien anbieten. Zertifizierte Schulen erhalten zudem die Möglichkeit, ihre Fairtrade-Aktivitäten auf einer geplanten Veranstaltung vorzustellen.
Benjamin Josephs hat kontinuierliche Unterstützung für Kindergärten und Schulen zugesagt, die sich als Faire Kitas und Fairtrade-Schools qualifizieren möchten. Regelmäßige Vernetzungstreffen für beteiligte Kitas werden fortgeführt. Zudem ist für nächstes Jahr eine Informationsveranstaltung für Schulen geplant, die sich für die Fairtrade-Zertifizierung interessieren.
Aileen Wichmann, Nachhaltigkeitsmanagerin des Rhein-Kreises Neuss, stellte kürzlich zentrale Handlungsfelder der Nachhaltigkeitsstrategie vor. Dazu zählen „Globale Verantwortung und Eine Welt“ sowie „Nachhaltige Verwaltung“ – ein weiteres Zeichen für das Engagement des Kreises in Sachen ethischer Praktiken.
Der Weg zur Fairtrade-Zertifizierung in Rommerskirchen wird von zahlreichen Einrichtungen und laufenden Projekten getragen. Schulen, Kitas und lokale Behörden setzen sich aktiv für faire Handelsstrukturen ein. Die nächsten Schritte umfassen die Ausweitung des Fairtrade-Angebots sowie Informationsveranstaltungen, um die Beteiligung weiter zu stärken.






