10 April 2026, 22:10

Roland Virkus tritt als Gladbacher Sportdirektor zurück – doch die Tür bleibt offen

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einem Banner mit der Aufschrift "Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96."

Roland Virkus tritt als Gladbacher Sportdirektor zurück – doch die Tür bleibt offen

Borussia Mönchengladbach hat den Rücktritt von Sportdirektor Roland Virkus angenommen – nur fünf Spieltage nach Beginn der Bundesliga-Saison 2025/26. Die Entscheidung folgt auf einen holprigen Saisonstart, der von schwachen Ergebnissen und dem Abgang von Cheftrainer Gerardo Seoane geprägt war. Virkus selbst begründete seinen Rückzug damit, dass "der Verein an erster Stelle steht".

Sein Vertrag wurde nicht aufgelöst, sondern lediglich ausgesetzt, was die Tür für eine mögliche Rückkehr offenlässt. Insider berichten, dass eine Rückkehr bereits grundsätzliche Zustimmung gefunden habe – allerdings nicht in einer Führungsposition. Stattdessen könnte er wieder in den Nachwuchsbereich des Vereins zurückkehren, in dem er den Großteil seiner Karriere verbracht hat.

Der 60-Jährige kam 1990 erstmals nach Mönchengladbach, wo er als Trainer der U15 begann. In den folgenden 18 Jahren durchlief er verschiedene Positionen im Jugendbereich, bevor er in die Führungsetage aufstieg. Sein Rücktritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem das Team erste Anzeichen der Erholung zeigt: Mit zwei Siegen in Folge kletterte die Mannschaft auf Platz 12 und sammelte neun Punkte.

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Durch Virkus' Abgang bleibt Jugenddirektor Mirko Sandmöller nun ohne Konkurrenz in seiner Position. Der Vereinsvorstand und der Aufsichtsrat billigten offiziell die Entbindung von Virkus' Aufgaben, was seine aktuelle Amtszeit beendet.

Die Vertragsaussetzung bietet beiden Seiten Flexibilität für die Zukunft. Sollte er zurückkehren, wäre dies wahrscheinlich in einer nicht-leitenden Funktion, möglicherweise innerhalb der Jugendakademie. Unterdessen arbeitet Mönchengladbach weiter daran, die Leistungen in der Bundesliga zu stabilisieren.

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