14 April 2026, 04:10

Polizei warnt vor Betrug und Erpressung im Märkischen Kreis

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, wahrscheinlich zur Genehmigung eines Gesetzes durch die Regierung.

Polizei warnt vor Betrug und Erpressung im Märkischen Kreis

Polizei im Märkischen Kreis ermittelt in zwei Betrugsfällen in Lüdenscheid

In Lüdenscheid untersucht die Polizei derzeit zwei unabhängige Betrugsfälle. Bei dem einen wurde ein 59-Jähriger beim Online-Kauf eines gebrauchten MiniDisc-Rekorders übers Ohr gehauen. Beim anderen handelte es sich um einen sogenannten "Sextortion"-Fall, bei dem ein Einwohner nach dem Teilen intimer Fotos erpresst wurde. Die Behörden warnen vor weiteren Betrugsmaschen und geben Tipps, wie man sich schützen kann.

Im ersten Fall wollte der 59-Jährige über einen Online-Marktplatz einen MiniDisc-Rekorder erwerben. Er überwies das Geld per PayPal – doch kurz darauf stellte sich heraus, dass das Konto des Verkäufers wegen verdächtiger Aktivitäten gesperrt worden war. Als ihm klar wurde, dass er Opfer eines Betrugs geworden war, erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Beim zweiten Vorfall hatte ein Einwohner aus Lüdenscheid intime Fotos an eine unbekannte Person geschickt, die ihn anschließend unter Druck setzte: Gegen Zahlung eines Geldbetrags sollten die Aufnahmen nicht veröffentlicht werden. Das Opfer kam der Forderung zunächst nach, wandte sich jedoch an die Polizei, als weitere Zahlungsaufforderungen folgten. Die Beamten gehen nun von Erpressung aus.

Die Behörden rufen die Bevölkerung zur Vorsicht im Umgang mit Fremden im Internet auf. Sie raten dazu, Online-Käufe wenn möglich persönlich abzuwickeln und bei PayPal nicht die Option "Freunde und Familie" für Zahlungen an Unbekannte zu nutzen. Zudem warnen die Ermittler davor, intime Inhalte – sei es per Nachricht oder Videoanruf – mit fremden Personen zu teilen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Für Medienanfragen steht die Polizeidirektion Märkischer Kreis telefonisch, per E-Mail oder über die offizielle Website zur Verfügung.

Beide Fälle werden weiterhin ermittelt. Die Polizei bittet die Bürger, bei Online-Transaktionen und dem Austausch persönlicher Daten wachsam zu bleiben. Verdächtige Vorfälle können direkt bei der Polizeidirektion Märkischer Kreis gemeldet werden.

Quelle